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Der Internationale Bob & Skeleton Verband (IBSF), ursprünglich Fédération Internationale de Bobsleigh et de Tobogganing (FIBT) wurde am 23. November 1923 von den Delegierten Großbritanniens, Frankreichs und der Schweiz sowie von den Vertretern Kanadas und der Vereinigten Staaten von Amerika auf einem Internationalen Kongress in Paris, Frankreich, gegründet. Der Namenswechsel von FIBT zu IBSF wurde auf dem Verbandskongress in Gent/Belgien im Juni 2015 bekannt gegeben. Der Sitz der IBSF befindet sich in Lausanne, Schweiz.

Die Anfänge des Bobsports als organisierte, aktive Disziplin gehen auf die Zeit vor der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zurück. Anlass zur Gründung eines Verbandes war jedoch die Einführung der Winterspiele 1924 und die Anerkennung des Bobsports als olympische Disziplin.

Am 23. November 1923 unterzeichnete der französische Graf, Comte Renaud de la Frégeolière das Dokument zur Erfüllung des Mandats des Internationalen Olympischen Komitees. Renaud de la Frégeolière wurde zum Präsidenten gewählt und bewahrte dieses Amt 37 Jahre lang. Mit der Gründung eines internationalen Bob-Verbandes wurde Franz Reichel, verdienter Sportler und Verleger der französischen Zeitung „Le Figaro“, betraut. Weitere Delegierte waren Major B.M. Patton (Großbritannien), Allan Muhr (USA) und Piere Golay (Schweiz).

In den Anfangsjahren schossen zahlreiche Bobbahnen in ganz Europa und Nordamerika aus der Erde. Diesen Bahnen waren unterschiedliche Schicksale beschieden. Die einen wurden während des Zweiten Weltkriegs zerstört, andere wurden Opfer der zunehmenden Ausweitung von Industrie- und Wohnsiedlungen. Mit dem Bau von Kunsteisbahnen in den sechziger Jahren wurde die Kontinuität des Sports gewährleistet. Nun sind alle Bahnen, mit Ausnahme der Bahn in St. Moritz, Schweiz, künstlich vereist.

Skeleton war 1928 und 1948 bei den Spielen in St. Moritz eine olympische Disziplin. Im Jahr 2002 (Salt Lake City) wurde Skeleton wieder als olympische Disziplin anerkannt.
Frauen, die einst, in den frühen Jahren des Sports Rennen auf ihrem Platz im Fünferbob bestritten, begannen 1998 an offiziellen IBSF-Rennen teilzunehmen. Die ersten Frauenbob-Weltmeisterschaften fanden im Jahr 2000 statt, und 2002 wurde Frauenbob als olympische Disziplin anerkannt.

2010 kündigte der Präsident der IBSF, Ivo Ferriani, seine allseitige Unterstützung der Para-Sport-Initiative an und bildete den Para-Sport-Ausschuss. Im Mai 2014 wurde die IBSF vom IPC als Internationaler Verband für Para-Bob und Para-Skeleton mit den entsprechenden Rechten und Privilegien anerkannt.

Männer- und Frauen-Zweierbob-Rennen sowie Männer- und Frauen-Skeleton-Wettkämpfe standen auch auf dem Programm der ersten Jugend-Winterolympiade 2012 in Innsbruck.

Nunmehr werden Bobbahnen als eine der wesentlichen Anlagen der Olympischen Winterspiele alle vier Jahre an neuen Olympiade-Austragungsorten errichtet. IBSF-Wettkämpfe werden auf 14 Bahnen in 10 Ländern veranstaltet.

Die IBSF trägt Rennen in 8 Disziplinen aus: Zweierbob, Viererbob, Frauenbob, Monobob, Männer-Skeleton und Frauen-Skeleton, Para-Skeleton und Para-Bob. Außer den Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften veranstaltet die IBSF Weltcup-, Europacup-, Interkontinentalcup- und Nordamerikacup-Rennen sowie in jüngster Zeit eingeführte neue Events – Jugendserie (einschließlich der Jugend-Winterspiele) und Para-Sport-Wettkämpfe.

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