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Photo: RWH
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PyeongChang (RWH) Der achte BMW IBSF Weltcup der Saison 2016/2017 (17.-19. März 2017) setzt als Weltcup-Finale den Schlusspunkt unter den vor-olympischen Winter der IBSF-Athleten. Gleichzeitig ist der erste IBSF-Wettkampf der Bob- und Skeleton-Athleten auf der neuen Bahn auch Olympia-Generalprobe für die Winterspiele 2018.

Das Alpensia Sliding Centre ist nach Nagano (JPN) die zweite Kunsteisbahn in Asien. In der Planungsphase befindet sich derzeit die Olympia-Bahn für die Winterspiele 2022 in der chinesischen Hauptstadt Peking.

Im PyeongChang Mountain Cluster liegt der Eiskanal für 2018 in fußläufiger Nähe zum Hauptpressezentrum und in unmittelbarer Nähe zu vielen olympischen Austragungsstätten im alpinen und nordischen Ski-Sport. Insgesamt 1.376 Meter misst die Wettkampf-Länge, der Höhenunterschied zwischen Start und Ziel beträgt 117 Meter.

In der Internationalen Trainings-Periode im Vorfeld des Weltcups erwies sich nach den Erfahrungen der Athleten vor allem die Kurve zwei als Herausforderung – eine lang gezogene, relativ flach nach hinten geneigte Linkskurve. „Das ist wirklich eine interessante Bahn, sie macht Spaß – aber Kurve zwei, die ist schwer, da haben wir heute erstmal das Dach getroffen“, bilanzierte Olympiasiegerin Kaillie Humphries aus Kanada nach dem ersten Trainings-Tag in einem Twitter-Video. Als „nicht allzu schnell, aber technisch sehr anspruchsvoll“ beschrieb der französische Bob-Pilot Loïc Costerg das Alpensia Sliding Centre auf Facebook. Skeleton-Weltmeisterin Jacqueline Lölling (GER) ergänzte nach den ersten Trainingstagen „Noch nicht ein Lauf wie der andere, aber es macht Spaß!“

Das offizielle Training zum BMW IBSF Weltcup in PyeongChang geht vom 14. bis zum 16. März. ©RWH2017



Alle amtierenden Weltmeister starten beim Weltcup-Finale in PyeongChang

PyeongChang (RWH) Alle bei der BMW IBSF WM 2017 am Königssee Ende Februar frisch gekürten Weltmeisterinnen und Weltmeister werden auch beim Weltcup-Finale und Olympia-Test in PyeongChang am Start sein. Jacqueline Lölling (GER, Frauen-Skeleton), Martins Dukurs (LAT, Männer-Skeleton), Elana Meyers Taylor (USA, Frauen-Zweierbob), Francesco Friedrich (GER, Männer-Zweierbob, Viererbob) sowie Johannes Lochner (GER), der im Viererbob zeitgleich mit Friedrich einen historischen WM-Doppelsieg gefeiert hatte, nutzten bereits die Internationale Trainings-Periode für die ersten Fahrten im Olympia-Eiskanal. ©RWH2017



Internationales Training in PyeongChang mit Athleten aus 30 Nationen

PyeongChang (RWH) Zur ersten Internationalen Trainings-Periode im Alpensia Sliding Centre waren die Athletinnen und Athleten des Internationalen Bob & Skeleton-Verbands IBSF am Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018. Aus 30 Nationen kamen die Bob- und Skeleton-Sportler, um vom 2. bis zum 12. März zehn Tage lang intensiv im künftigen Olympia-Eiskanal zu trainieren.

Zwei bis drei Trainingsfahrten pro Tag standen dabei den Teilnehmern aller Disziplinen jeweils zur Verfügung. An den zwei freien Tagen erkundeten die Athleten und Teams PyeongChang und Umgebung – vom Meer in Gangneung, lediglich einen gute halbe Stunde entfernt von den Olympia-Sportstätten in den Bergen, bis hin zu den Städten und kulturellen Sehenswürdigkeiten in der Nähe.

Vor dem Auftakt des Olympia-Winters 2017/2018 steht für die IBSF-Athleten vom 23. bis 29. Oktober 2017 eine weitere Internationale Trainings-Periode (ITP) in PyeongChang auf dem Terminkalender.

Unter www.ibsf.org/en/tracks/track/2028/Pyeongchang oder auch auf der Internetseite von PyeongChang 2018 (www.pyeongchang2018.com/horizon/eng/index.asp) gibt es weitere Informationen zum neuen Olympia-Eiskanal. ©RWH2017

 

BMW IBSF Weltcup bringt die ersten Bahnrekorde auf dem Olympia-Eis

PyeongChang (RWH) Wer auch immer im Frauen-Skeleton, Männer-Skeleton, Frauen-Zweierbob, Männer-Zweierbob und Viererbob die beste Lauf-Zeit beider Durchgänge fährt, steht als erster Bahnrekord-Halter im olympischen Eiskanal für die Winterspiele 2018 fest: Das Weltcup-Finale vom 17. bis zum 19. März ist für die Bob- und Skeleton-Athleten der erste offizielle IBSF-Wettbewerb auf der neuen Olympia-Bahn. Die Tages-Bestzeit jeder Disziplin beim Weltcup-Finale ist also gleichbedeutend mit dem ersten offiziellen Bahnrekord im Olympia-Eis. ©RWH2017



Der Zeitplan von PyeongChang
Schedule PCh D


Frauen-Skeleton: Weltmeisterin Jacqueline Lölling im Gesamt-Weltcup knapp vorn

PyeongChang (RWH) Bei der BMW IBSF WM 2017 am Königssee vor gut zwei Wochen trennten die Teamkolleginnen 0,25 Sekunden, vor dem BMW IBSF Weltcup in PyeongChang sind es 25 Punkte: Skeleton-Athletin Jacqueline Lölling (GER) holte am Königssee den WM-Titel, Teamkollegin Tina Hermann gewann Silber. Vor dem Weltcup-Finale und Olympia-Test auf der neuen Bahn für die Winterspiele 2018 ist Jacqueline Lölling als Gesamt-Führende auf dem Weg zum dritten Titel der Saison nach Gold bei EM und WM – es wäre ihr erster Weltcup-Gesamtsieg. Zu groß darf die Jugend-Olympiasiegerin von 2012 beim Saison-Finale in PyeongChang den Abstand allerdings nicht werden lassen: Siegt Tina Hermann, muss Jacqueline Lölling Dritte werden, um dann an Punkten gleichzuziehen. Auch Janine Flock aus Österreich, derzeit Gesamt-Dritte, und die Kanadierin Mirela Rahneva auf Rang vier haben noch gute Chancen auf eine der begehrten Kristallkugel-Pokale für die drei Besten im vor-olympischen Weltcup-Winter. ©RWH2017

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Männer-Skeleton: Zwischen Martins Dukurs und Sungbin Yun geht es um den Weltcup-Gesamtsieg

PyeongChang (RWH) So knapp wie bei den Frauen geht es vor dem Weltcup-Finale in PyeongChang auch beim Männer-Skeleton zu. 24 Zähler trennen hier die diesjährigen Dauer-Rivalen Martins Dukurs aus Lettland und Sungbin Yun vom Olympia-Gastgeber Korea. Von Beginn an lieferten sich Weltcup-Titelverteidiger Dukurs und der WM-Dritte von 2016 Yun ein Rennen um den Spitzenplatz und wechselten sich in der Gesamt-Führung immer wieder ab. Vor dem BMW IBSF Weltcup in Innsbruck im Februar, nach sechs von acht Stationen, trennte die beiden Athleten lediglich ein einziger Punkt. Ob es den achten Gesamtsieg in Folge für Martins Dukurs oder den ersten koreanischen Gesamtsieg durch Sungbin Yun geben wird, entscheidet sich beim Finale in PyeongChang. Dahinter dürfte es einen Dreikampf um den dritten Kristallkugel-Pokal geben: Vize-Weltmeister Axel Jungk (GER), Olympiasieger Alexander Tretiakov (RUS) und Christopher Grotheer aus Deutschland haben mit etwa 150 Zählern Rückstand keine Aussicht auf den Gesamtsieg, könnten aber noch Rang drei erreichen. ©RWH2017

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Frauen-Zweierbob: Kanada und die USA im Duell um den Gesamtsieg im BMW IBSF Weltcup

PyeongChang (RWH) Beim BMW IBSF Weltcup im Frauen-Zweierbob gab es über die bisherigen sieben Saison-Rennen ein Duell zwischen Kanada und den USA: Olympiasiegerin Kaillie Humphries (CAN) und die WM-Dritte Jamie Greubel Poser (USA) standen vier Mal gemeinsam auf dem Podium, keine der beiden war in diesem Winter schlechter als Rang fünf. Zwei Mal siegte die Kanadierin und hat vor dem Finale 27 Zähler Vorsprung vor Jamie Greubel Poser. Weltmeisterin Elana Meyers Taylor (USA), mit zwei Mal Platz zwei und zuletzt vier Weltcup-Siegen in Folge die erfolgreichste Bob-Pilotin dieses Winters, hat durch ihren Sturz beim Auftakt in Whistler gut 100 Punkte Rückstand auf Rang zwei und nur noch theoretisch Chancen, in das Duell um den Weltcup-Gesamtsieg einzugreifen: Selbst bei einem Sieg von Elana Meyers Taylor in PyeongChang würde Kaillie Humphries Rang 15 zur Titelverteidigung genügen. ©RWH2017

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Männer-Zweierbob: Weltmeister Francesco Friedrich vor erstem Weltcup-Gesamtsieg

PyeongChang (RWH) Ungemein spannend in allen Bob- und Skeleton-Disziplinen ist das Rennen um den Gesamtsieg im BMW IBSF Weltcup 2016/2017. Am komfortabelsten ist die Situation noch im Männer-Zweierbob für den derzeit Führenden Francesco Friedrich aus Deutschland. 101 Punkte liegen zwischen dem frisch gekürten Weltmeister und US-Pilot Steven Holcomb auf Rang zwei.

Gespannt darf man sein, was Lokalmatador Yunjong Won beim Weltcup-Finale auf seiner Heim-Bahn in PyeongChang gelingt. Der Koreaner, der im Vorjahr als erster Athlet seines Landes den Gesamtweltcup im Männer-Zweierbob gewonnen hatte, ist derzeit Vierter. Knapp 200 Punkte Rückstand auf Platz eins sind auch für den Titelverteidiger wohl nicht mehr aufzuholen, aber die 42 Zähler zu dem Russen Alexander Kasjanov auf Rang drei sind für Yunjong Won durchaus im Bereich des Möglichen. ©RWH2017

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Viererbob: Alexander Kasjanov vor dem Finale knapp vor Rico Peter

PyeongChang (RWH) Als Führender in der Viererbob-Wertung geht Alexander Kasjanov aus Russland ins Finale zum BMS IBSF Weltcup 2016/2017. Einen knappen Vorsprung von 14 Punkten bringt der EM-Zweite von 2015 mit nach PyeongChang. Damit ist das Rennen um den Gesamtsieg auch in dieser Disziplin noch völlig offen: Rico Peter aus der Schweiz, derzeit Zweiter, hätte bei einem alleinigen Sieg im Finale mindestens einen Punkt mehr als Alexander Kasjanov und wäre erstmals Weltcup-Gesamtsieger. Um Rang drei geht es im Alpensia Sliding Centre von PyeongChang vermutlich zwischen Steven Holcomb (USA) und dem Russen Alexey Stulnev: Holcomb, den Olympiasieger von 2010 und Weltmeister von 2009 und 2012, sowie Stulnev, der im vor-olympischen Winter seine bislang beste Saison fährt, trennen aktuell gerade einmal zehn Punkte. ©RWH2017

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Premiere für Jamaika: erstmals Frauen- und Männer-Team im Zweierbob dabei

PyeongChang (RWH) Premiere in PyeongChang: Beim Finale zum BMW IBSF Weltcup 2016/2017 ist das Land erstmals sowohl im Frauen-Zweierbob als auch im Männer-Zweierbob vertreten. Jazmine Fenlator-Victorian war für die USA 2014 in Sochi Olympia-Elfte im Zweierbob und 2015 Dritte im Gesamt-Weltcup. Ehemann Surf Fenlator-Victorian war Anschieber für die US-Piloten Steven Holcomb, Nick Cunningham und Codie Bascue. Seine besten Resultate erreichte er mit Steven Holcomb: einen Zweierbob-Sieg beim IBSF-Nordamerika-Cup in Park City im November 2014 und Rang sechs beim Viererbob-Weltcup im Dezember 2014 in Lake Placid.

Beim Finale zum IBSF Nordamerika-Cup 2016/2017 in Lake Placid waren Jazmine Fenlator-Victorian und Anschieberin Carrie Russel Dritte, der erste Podestplatz für Jamaica in einem IBSF-Rennen. @RWH2017



IBSF-Mediaguides, Startlisten, Meldungen und Ergebnisse im Presse-Bereich auf ibsf.org

PyeongChang (RWH) Für alle Medienvertreter gibt es auf ibsf.org einen umfangreichen Presse-Bereich (Menüpunkt „Presse“ oder direkt über http://www.ibsf.org/de/presse-kontakt). Zum BMW IBSF Weltcup Bob + Skeleton 2016/2017 findet man dort Startlisten der ersten Rennläufe aller Events sowie die aktuellen IBSF-Mediaguides:

Mediaguide - Event Information für die ganze BMW-IBSF-Weltcup-Saison mit wichtigen Informationen rund um den Bob- und Skeleton-Sport, zum IBSF-Reglement, dem neuen IBSF-Auslosungsverfahren und den jeweiligen Bahnen.

Mediaguides - Athleten für Bob und für Skeleton zu jeder aktuellen Weltcup-Station mit Porträts aller Bob-Piloten und Skeleton-Athleten, die beim BMW IBSF Weltcup starten, und einer Übersicht zu den bisherigen Resultaten, dem aktuellen Weltcup-Stand sowie vielen interessanten Hintergrundinformationen. Die Mediaguides - Athleten gibt es vor jedem Weltcup-Event in einer aktualisierten Version.

Außerdem bietet der Presse-Bereich Informationen zu Presse-Akkreditierungen und Links zu den aktuellen Pressemeldungen, den Ergebnislisten sowie zu den Social-Media-Seiten der IBSF. ©RWH2017



Immer up to date mit den IBSF-News auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube

PyeongChang (RWH) Aktuelle News, Startlisten, Renn-Resultate und viele Bilder, Videos und weitere Informationen rund um den BMW IBSF Weltcup Bob + Skeleton gibt es auch in dieser Saison über die IBSF-Social-Media-Kanäle:



Facebook: www.facebook.com/IBSFsliding

Twitter: https://twitter.com/IBSFsliding

Instagram: http://www.instagram.com/IBSFsliding

YouTube: http://www.youtube.com/user/bobskeletv



Der offizielle Weltcup-Hashtag ist #BMWworldcup.



Einen Liveticker zu allen Weltcup-Rennen, die Ergebnislisten mit allen Lauf- und Gesamtzeiten sowie den aktuellen Weltcupstand finden Sie auch auf der IBSF-Homepage http://www.ibsf.org/de.

TV-Übertragungen der Rennen zum BMW IBSF Weltcup gibt es in mehr als 40 Ländern weltweit. Eine Liste unserer aktuellen TV Partnern finden Sie auf: http://www.ibsf.org/de/sender.

Daneben übertragen NBC (in den USA), CBC (in Kanada), www.ibsf.org und der IBSF-YouTube-Channel http://www.youtube.com/user/bobskeletv (in fast allen anderen Ländern) alle Rennläufe als Livestreaming, bei der IBSF kommentiert von Martin Haven und John Morgan. ©RWH2017

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