Diese Seite verwendet Cookies, um ihre Web-Navigation zu verbessern.
Durch die weitere Verwendung der Seite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.
Für weitere Details klicken Sie bitte hier.
 
bobsleigh

 

Sochi (RWH) Die Olympia-Zweite Lauryn Williams aus den USA schrieb in Sochi ein kleines Stück Olympia-Geschichte. Die Anschieberin von Pilotin Elana Meyers ist die erst dritte Frau, die olympisches Edelmetall bei Sommer- und Winterspielen gewann.

2012 in London war Laury Williams Teil der US-Staffel, die in Weltrekord-Zeit Gold über 4x100 Meter gewann. Die Sprinterin kam dabei im Vorlauf zum Einsatz. Ein Jahr später, zum Beginn des olympischen Winters, gelang Williams auf Anhieb der Sprung ins US-Bob-Team. In ihrer ersten Weltcup-Saison verhalf sie allen drei US-Pilotinnen zu Podiumsplätzen (Zweite mit Jazmine Fenlator in Park City und mit Elana Meyers in Lake Placid, Weltcup-Sieg mit Jamie Greubel in Igls). Neben Olympia-Gold in der Sprint-Staffel und Silber im Zweierbob gewann Lauryn Williams 2004 Silber über 100 Meter.

Zuvor gewannen erst zwei Frauen Olympia-Medaillen bei Sommer- und Winterspielen: Christa Luding-Rothenburger (GDR) holte vier Medaillen im Eisschnelllauf (Gold 1984 (500 m) und 1988 (1000 m), Silber 1988 (500 m) und Bronze 1992 (500 m)). 1988 gewann sie zudem Silber  im Bahnrad-Sprint. Die Kanadierin Clara Hughes holte 1996 zwei Bronzemedaillen im Radsport, 2002 gewann sie als Eisschnellläuferin über die 5.000 m ebenfalls Bronze.

Der erste Athlet, der Gold bei Sommer- und Winterspielen gewann, war ebenfalls ein Bob-Anschieber und kam wie Lauryn Williams aus den USA. 1920 war Edward Eagan Box-Olympiasieger im Halbschwergewicht,  1932 in Lake Placid saß er als Anschieber im siegreichen Viererbob von Pilot William Fiske.

 

 

Related Tags

Themenspezifische News