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Photo: IBSF / RWH
PyeongChang (RWH) Der erfolgreichste Bob-Anschieber der Welt hängt seine Spikes an den Nagel. Nach fast 20 Jahren mit sechs Olympia-Medaillen – vier Mal Gold und zwei Mal Silber – und sieben WM-Titeln waren die vier olympischen Viererbob-Rennläufe in PyeongChang für Kevin Kuske (GER) der letzte Wettkampf im Eiskanal.

Der 39-Jährige war 1999 von der Leichtathletik zum Bob-Sport gewechselt und erzielte seine größten Erfolge mit Pilot André Lange. 2002 wurden sie gemeinsam Viererbob-Olympiasieger bei den Winterspielen in Salt Lake City, 2006 in Turin (ITA) gab es Olympia-Gold im Zweier- und Viererbob. 2010 in Vancouver (CAN) kam noch einmal Gold im Zweierbob sowie Silber im großen Schlitten dazu. Bei Weltmeisterschaften gewann Kevin Kuske mit André Lange zwischen 2003 und 2009 sieben Titel – drei im Zweier- und vier im Viererbob – und vier weitere Medaillen.

Seit dem Winter 2016/2017 startete Kevin Kuske für das Team von Pilot Nico Walther. Gemeinsam holten sie bei den BMW IBSF Weltmeisterschaften 2017 am Königssee WM-Bronze und bei den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang die Silbermedaille im Viererbob.

„Kevin hat vor seinem Ruhestand nochmal alles rausgehauen. Der Start im vierten Lauf hat uns Silber gebracht“, sagte Pilot Nico Walther nach dem Rennen in PyeongChang. Dort war der Walther-Crew im Final-Durchgang mit 4,88 Sekunden die beste der vier Start-Zeiten geglückt. Kevin Kuske galt immer als einer der schnellsten Athleten unter den Bob-Anschiebern. Die Zeitschrift „Der Spiegel“ hatte vor der Bob-WM 2012 berichtet, im Sprint-Training schaffe Kuske die 30-Meter-Strecke in 3,69 Sekunden. Usain Bolt aus Jamaika hatte demnach beim Olympiasieg 2008 in Peking für die ersten 30 der 100 Meter Sprintstrecke 3,78 Sekunden benötigt. ©RWH2018

Photo: IBSF / RWH

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