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Photo: IBSF / Viesturs Lacis
Nikita Tregubov holt Olympia-Silber, historisches Bronze für Dom Parsons

PyeongChang (RWH) Die erste Medaille im Skeleton-Sport für Olympia-Gastgeber Korea gab es gleich in Gold. Sungbin Yun holte im Olympic Sliding Center von PyeongChang vor heimischer Kulisse den Olympiasieg.

Lokalmatador Yun, der Weltcup-Gesamtsieger 2018, war auf seiner Heimbahn der Top-Favorit auf Olympia-Gold. In den vierten und entscheidenden Lauf war der Koreaner bereits mit über einer Sekunde Vorsprung auf Weltmeister Martins Dukurs aus Lettland gegangen. Nach erneutem Bahnrekord (50,02 Sekunden) im vierten Lauf betrug am Ende sein Abstand auf Platz zwei 1,63 Sekunden.

Nikita Tregubov (OAR) holte sich in PyeongChang Olympia-Silber. Der Junioren-Weltmeister war als Vierter in den Finallauf gegangen. Weltmeister Martins Dukurs (LAT), zuvor Zweiter, fiel jedoch noch zurück und verpasste bei seinen vierten und wohl letzten Winterspielen die dritte Olympia-Medaille.

Historisches gelang in PyeongChang 2018 Dominic Parsons (GBR, 0,65 Sekunden zurück): 70 Jahre nach der letzten Olympia-Medaille für Großbritannien im Skeleton-Sport gewann der Brite mit Bronze die dritte Medaille für seine Nation. Bereits 1928 (David Carnegie) und 1948 (John Crammond) ging Olympia-Bronze nach Großbritannien. ©RWH2018

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Stimmen

Sungbin Yun (KOR, Olympiasieger 2018, Weltcup-Gesamtsieger 2018, WM-Dritter 2016)

“Viele haben mich gefragt, ob ich als Favorit unter Druck war. Aber das habe ich nicht so empfunden. Ich fühle mich auf dieser Bahn absolut zuhause und wusste, dass ich wirklich gut sein kann.”

Nikita Tregubov (OAR, Olympia-Zweiter WM-Dritter 2017, Junioren-Weltmeister 2015, 2016, 2017, 2018)

“Das war wirklich knapp und um die Medaillen ein Kampf bis zum Ende. Sungbin Yun ist sehr stark und ich habe einfach versucht, mein Bestes zu geben. Um cool zu bleiben, habe ich immer an meine Familie und die Freunde zuhause gedacht.”

Dominic Parsons (GBR, Olympia-Zehnter 2014, Gesamtweltcup-Fünfter 2016)

“Das war wirklich emotional. Nach meinem letzten Lauf habe ich ja erst gedacht, ich hätte die Medaille knapp verpasst. Ich konnte es erst auch kaum glauben.”

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