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Photo: IBSF / Viesturs Lacis
Jacqueline Lölling holt Silber vor Laura Deas

PyeongChang (RWH) Die alte und neue Skeleton-Olympiasiegerin heißt Lizzy Yarnold. Bei den Olympischen Winterspielen in PyeongChang (KOR) entscheid die Britin einen vier Rennläufe langen Eiskanal-Krimi letztlich für sich.

Lediglich eine Zehntelsekunde, wenige Zentimeter der 1.376 Meter langen Olympia-Rennstrecke, trennten die drei Erstplatzierten vor dem Finale. Dabei hatten sich Lizzy Yarnold (GBR), Jacqueline Lölling (GER) und auch die Österreicherin Janine Flock in der Führung in jedem Lauf abgewechselt. Der goldene Final-Lauf gelang schließlich Lizzy Yarnold. Mit Bahnrekord (51,46 Sekunden) ließ sie ihre Konkurrentinnen hinter sich und holte sich zum zweiten Mal nach 2014 in Sochi den Olympiasieg.

Olympia-Silber sicherte sich in PyeongChang Weltmeisterin Jacqueline Lölling aus Deutschland (0,45 Sekunden zurück), Bronze ging an Laura Deas aus Großbritannien (0,62 Sekunden zurück), die zuvor drei Läufe lang knapp hinter den Medaillen-Rängen gelegen hatte.

Janine Flock, die als Führende in das Finale gegangen war, fiel im letzten Lauf auf Rang vier zurück. Eine erste Olympia-Medaille für Österreich im Skeleton-Sport verpasste sie um 0,02 Sekunden.

Lizzy Yarnolds zweiter Olympiasieg ist der dritte in Folge für Großbritannien. 2010 in Vancouver siegte Amy Williams. Die Britinnen untermauerten mit den beiden Medaillen in PYeongChang ihre Position als erfolgreichste Olympia-Nation im Frauen-Skeleton. Insgesamt sechs Medaillen bei fünf Winterspielen gab es bislang für Großbritannien. ©RWH2018

>> Resultate

Lizzy Yarnold (GBR, Olympiasiegerin 2014 und 2018, Weltmeisterin 2015)

“Ich habe davon geträumt, dass es so kommt, aber nicht wirklich daran geglaubt. Doppel-Olympiasiegerin und dann auch noch mit meiner besten Freundin Laura auf dem Podium. Ich bin gerade völlig überwältigt.”

Jacqueline Lölling (GER, Olympia-Zweite 2018, Weltmeisterin 2016 und 2017, Weltcup-Gesamtsiegerin 2017 und 2018)

“Ich bin überglücklich und kann das kaum in Worte fassen. Mein Ziel war eine Medaille, ich hätte mich auch über Bronze gefreut. Als ich in der Leaders Box gesehen habe, dass bei Janine der Vorsprung immer kleiner wurde, ist es schon mit mir durchgegangen, ich weiß ja, dass ich unten schneller bin.”

Laura Deas (GBR, Olympia-Dritte 2018, WM-Siebte 2015, EM-Fünfte 2016)

“Ich habe Lizzy die Daumen gedrückt. Sie hat eine fantastische Zeit hingelegt im vierten Lauf. Als Janine gleich oben einen Fehler machte, dachte ich, dass sich vielleicht doch nich eine Tür für mich öffnen würde.”

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