Diese Seite verwendet Cookies, um ihre Web-Navigation zu verbessern.
Durch die weitere Verwendung der Seite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.
Für weitere Details klicken Sie bitte hier.
 
Königssee track, GER, Photo: Charlie Booker
Vorschau als PDF

Deutsches Team reist mit 13 Podestplätzen zum dritten Heim-Weltcup


Königssee (RWH) Auf der Kunsteisbahn am Königssee (GER) geht der BMW IBSF Weltcup Bob + Skeleton 2015/2016 in die dritte Runde. Die Athletinnen und Athleten des Internationalen Bob & Skeleton Verbands IBSF dürfen sich dabei auf eine tolle Stimmung freuen, denn die Rennen auf der ältesten künstlich vereisten Bahn der Welt sind traditionell gut besucht. 2011 bei den Weltmeisterschaften am Königssee kamen insgesamt rund 40.000 Fans zu den Eiskanal-Rennen.
Die deutschen Bob- und Skeleton-Athleten reisen dabei mit 13 Podestplätzen aus den ersten beiden Renn-Wochenenden zum dritten Heim-Weltcup.
Packende Duelle lieferte sich in Altenberg und Winterberg das GER-Team mit den Teams aus Lettland und Russland. Im Zweierbob ließ Weltmeister Francesco Friedrich in den ersten beiden Rennen Weltcup-Titelverteidiger Oskars Melbardis aus Lettland knapp hinter sich. Skeleton-Pilot Martins Dukurs (LAT), Weltmeister 2015 und Weltcup-Gesamtsieger der letzten sechs Winter, fand in Olympiasieger Alexander Tretyakov, der Rang zwei und drei belegte, und Axel Jungk aus Deutschland starke Herausforderer. Während Dukurs am Königssee Weltcup-Sieg Nummer 40 feiern könnte, freute sich Jungk, im vergangenen Winter Dritter der Weltcup-Gesamtwertung, in Winterberg über den lang ersehnten ersten Podestplatz.
Lang ersehnt hatte auch Skeleton-Pilotin Tina Hermann (GER) ihren ersten Weltcup-Sieg. Die WM-Fünfte kommt nach Platz zwei in Altenberg und dem Sieg in Winterberg als Weltcup-Führende an ihre Heimbahn am Königssee. Im Frauen-Zweierbob dominierten bislang die Athletinnen aus den USA und Kanada. Jamie Greubel Poser steuerte für die USA den Sieg in Winterberg und Rang drei in Altenberg bei, Weltmeisterin und Weltcup-Titelverteidigerin Elana Meyers Taylor wurde in Winterberg Zweite. Olympiasiegerin Kaillie Humphries aus Kanada kam nach dem Auftakt-Sieg von Altenberg in Winterberg auf Rang drei. Bevor der Weltcup-Tross Anfang 2016 zu drei Rennen in Übersee aufbricht, wollen die deutschen Pilotinnen am Königssee erstmals aufs Podest.
Im Viererbob ist zu Saisonbeginn ebenfalls Francesco Friedrich das Maß der Dinge und ließ bei zwei Siegen in zwei Rennen der Konkurrenz keine Chance. Der Schlüssel zum Erfolg waren dabei jeweils die zweiten Rennläufe: Sowohl in Altenberg als auch in Winterberg schob sich die Friedrich-Crew mit Bestzeit im Final-Lauf noch von Rang drei zum Sieg. Die größten Herausforderer waren dabei bislang die Kollegen aus dem eigenen Team: Nico Walther und Maximilian Arndt leisteten Francesco Friedrich bei beiden Rennen auf dem Podium Gesellschaft. Oskars Melbardis (LAT), Olympia-Zweiter 2014 und WM-Dritter 2015, hat am Königssee bislang noch kein Weltcup-Rennen gewonnen. Rang drei in der Vorsaison war hier sein bestes Resultat.
Königssee steht als erste Kunsteisbahn der Welt in den Geschichtsbüchern des Internationalen Bob & Skeleton Verbands IBSF (International Bobsleigh & Skeleton Federation). Eröffnet 1968, war das anspruchsvolle Eislabyrinth seitdem in jedem Jahr Schauplatz von internationalen Wettkämpfen im Bob- und Skeleton-Sport. 1979 wurde hier die Bob-WM ausgetragen, 1990 die Welt-Titelkämpfe im Skeleton. 2004 war die Kunsteisbahn am Königssee Austragungsort der ersten gemeinsamen WM der Bob- und Skeleton-Athleten. Mit der Neugestaltung im unteren Drittel der Bahn wurde vor fünf Jahren ein neues Kapitel aufgeschlagen und mit den Weltmeisterschaften 2011 gebührend eingeweiht. Die Athletinnen und Athleten der IBSF statten der Kunsteisbahn am Königssee übrigens in diesem Winter einen weiteren Besuch ab: Ende Februar 2016 findet hier das Weltcup-Finale statt. ©RWH2015-2016


Immer up to date mit Bob- und Skeleton-News auf Facebook, Twitter und Co.

Königssee (RWH) Aktuelle News, ausführliche Startlisten, Renn-Resultate und viele Informationen rund um den BMW IBSF Weltcup Bob + Skeleton gibt es auch in dieser Eiskanal-Saison über verschiedene Social-Media-Kanäle. Auf Facebook hat der Internationale Bob & Skeleton Verband IBSF eine eigene Seite, auch Mitglieder der IBSF-Gruppe auf Facebook (über 2.000) und die mehr als 2.500 Twitter-Follower (@IBSFsliding) bekommen alle News direkt auf ihr Profil.
Einen Liveticker zu allen Weltcup-Rennen, die Ergebnislisten mit allen Lauf- und Gesamtzeiten sowie den aktuellen Weltcupstand finden Sie auch auf www.ibsf.org. TV-Übertragungen der Rennen zum BMW IBSF Weltcup gibt es in vielen Ländern weltweit. Daneben zeigen www.ibsf.org und der IBSF-Youtube-Channel http://www.youtube.com/user/bobskeletv alle Rennläufe live, kommentiert von Martin Haven und John Morgan. Der Livestream ist in fast allen Ländern weltweit verfügbar. ©RWH2015-2016


Der Zeitplan vom BMW IBSF Weltcup Bob + Skeleton am Königssee

Tabelle Zeiten Koenigssee 15 16

Die letzten Weltcup-Sieger vom Königssee im Januar 2015


Tabelle Vorjahressieger Koenigssee 15 16

Am Rande der Bande

Kevin Kuske (GER) ist zurück im Eiskanal. Der viermalige Olympiasieger (2002 und 2006 im Viererbob, 2006 und 2010 im Zweierbob) und siebenmalige Weltmeister (2003, 2007 und 2008 im Zweierbob, 2003, 2004, 2005 und 2008 im Viererbob) steht nach einer Saison Verletzungspause wieder im deutschen Bob-Team für den BMW IBSF Weltcup. Beim Auftakt in Altenberg kam der 36 Jahre alte Anschieber mit Pilot Maximilian Arndt im Viererbob auf Rang drei, im kleinen Schlitten verpasste das Duo Arndt/Kuske auf Rang vier das Podium nur knapp. In Winterberg gab es neben Platz 13 im Zweier mit Rang zwei im großen Schlitten erneut einen Podestplatz. ©RWH2015-2016

Jeff Pain (CAN) und Manuel Machata (GER) sind die Trainer der neuen Skeleton- und Bob-National-Teams der Volksrepublik China. Der frühere kanadische Skeleton-Pilot Jeff Pain, Olympia-Zweiter von 2006 und zweimaliger Weltmeister (2003 und 2005), betreute im September in Yan Qing/Peking, dem geplanten Standort für die Bob-, Skeleton- und Rennrodelbahn bei den Olympischen Winterspielen 2022, die nationale Selektion der neuen Eiskanal-Athleten. Nach Leistungs- und Anschub-Tests wurden von 121 Bewerbern aus 21 Sportarten, darunter Leichtathletik, Ringen, Basketball, Eisschnelllauf und Ski, je fünf Frauen und Männer in das chinesische Skeleton-Nationalteam berufen. Manuel Machata (GER), 2011 Weltmeister, Europameister und Weltcup-Gesamtsieger im Viererbob, ist in China Bob-Cheftrainer. Der 31-Jährige suchte in den letzten Wochen gemeinsam mit dem chinesischen Bob- und Skeleton-Verband Sportlerinnen und Sportler aus anderen Disziplinen für den Eiskanal-Sport. „Der Aufbau des Teams fängt bei Null an“, sagte Manuel Machata. „Gegen Ende des Winters werden wir voraussichtlich auf einer der nordamerikanischen Bahnen die ersten Fahrten auf Eis absolvieren. Ich hoffe, dass ich mit den neuen chinesischen Athletinnen und Athleten dann in der kommenden Saison erstmals ins Renn-Geschehen einsteigen kann.“ ©RWH2015-2016


Saisonsieger BMW IBSF Weltcup Bob + Skeleton 2015/2016
winners koenigssee preview 2




Related Tags

Themenspezifische News