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Para World Champion Lonnie Bissonette. Photo: Viesturs Lacis
Rio de Janeiro (RWH) 40 Jahre nach den ersten Olympischen Winterspielen für Athleten mit Behinderung 1976 in Ornskoldsvik, Schweden, könnten die Athleten des Internationalen Bob & Skeleton-Verbands IBSF die ersten Eiskanal-Sportler im Paralympischen Programm werden. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) entscheidet am 5. September bei einer Sitzung seines Führungs-Gremiums in Rio de Janeiro über die Aufnahme des Bob- und Skeleton-Sports ins Paralympics-Programm.
Premiere für die beiden Disziplinen Para-Monobob/sitzender Start und Para-Skeleton wäre dann bei den Winter-Paralympics 2022 in der chinesischen Hauptstadt Peking.
Das Parasport-Komitee der IBSF wurde im Jahr 2010 gegründet und begann unverzüglich mit der Arbeit für die Aufnahme der Sportarten in das Programm der Paralympischen Winterspiele. 2014 verlieh das IPC dem Internationalen Bob & Skeleton Verband den Status als „Anerkannter Internationaler Verband“. In der Saison 2014/2015 fand der erste offizielle IBSF Para-Sport-Weltcup statt. 2016 wurden in Park City (USA) die ersten IBSF Para-Sport Weltmeisterschaften ausgetragen.
In der Saison 2016-2017 werden voraussichtlich Athleten aus 16 Nationen (AUS, AUT, BRA, CAN, ESP, GER, GBR, ITA, LAT, NED, NOR, POL, ROU, SUI, SWE, USA) offizielle IBSF-Lizenzen haben. Athletinnen und Athleten können aktuell gemeinsam bei allen Para-Monobob und Para-Skeleton-Rennen der IBSF an den Start gehen.
Die Para-Skeleton-Athleten nutzen reguläre Skeleton-Schlitten. Im Para-Bob-Sport kommen Mono-Bobs zum Einsatz, die von einem Athleten allein gelenkt und abgebremst werden können. ©RWH2016

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