Diese Seite verwendet Cookies, um ihre Web-Navigation zu verbessern.
Durch die weitere Verwendung der Seite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.
Für weitere Details klicken Sie bitte hier.
 
Photos: Eugen Eslage
Die neuen Europameister kommen nach St. Moritz – Athleten aus fünf Nationen im Weltcup vorn

Vorschau als PDF

St. Moritz (RWH) Eine Woche nach den IBSF-Europameisterschaften 2017 kommen Jacqueline Lölling (GER, Skeleton Frauen), Martins Dukurs (LAT, Skeleton Männer), Mariama Jamanka (GER, Zweierbob Frauen), Francesco Friedrich (GER, Zweierbob Männer) und Johannes Lochner (GER, Viererbob) als frisch gekürte EM-Titelträger zum BMW IBSF Weltcup nach St. Moritz. Auf dem Olympia Bobrun St. Moritz Celerina steht der fünfte Weltcup der vor-olympischen Saison auf dem Programm.
Bei den Skeleton-Athletinnen feierte Jacqueline Lölling aus Deutschland in Winterberg ihr erstes EM-Gold. EM-Silber ging an die Europameisterin von 2016, Janine Flock aus Österreich. Die Bronzemedaille sicherte sich Weltmeisterin Tina Hermann (GER).
Weltcup-Sieg Nummer 45 und EM-Titel Nummer acht feierte in der Vorwoche in Winterberg Martins Dukurs: Beim BMW IBSF Weltcup ließ der Skeleton-Athlet aus Lettland erstmals im vor-olympischen Winter die gesamte Konkurrenz hinter sich. Bruder Tomass Dukurs, der im Vorjahr noch zeitgleich mit Martins Dukurs Europameister wurde, gewann EM-Silber vor Alexander Tretiakov aus Russland.
Bob-Pilotin Mariama Jamanka (GER) holte mit Annika Drazek in Winterberg vor heimischer Kulisse überraschend den EM-Titel im Zweierbob. Auch in der Weltcup-Wertung kam die frühere Hammerwerferin als Zweite erstmals aufs Podium und musste hier nur Elana Meyers Taylor/Kehri Jones aus den USA den Vortritt lassen. Mit den ersten EM-Medaillen für Russland und Österreich im Gepäck fahren auch Silbermedaillen-Gewinnerin Nadezhda Sergeeva (RUS) und Christina Hengster (AUT) mit Bronze zum BMW IBSF Weltcup nach St. Moritz.
Bob-Pilot Francesco Friedrich aus Deutschland sicherte sich in Winterberg mit dem dritten Saisonsieg im BMW IBSF Weltcup auch den Titel bei den IBSF Europameisterschaften 2017 vor Teamkollege Johannes Lochner (GER). Für Francesco Friedrich war es nach 2015 der zweite EM-Titel. Lochner, der WM-Zweite von 2015 und 2016, feierte in Winterberg mit seinem ersten Podestplatz im Zweierbob-Weltcup und der ersten EM-Medaille gleich eine doppelte Premiere. Oskars Kibermanis/Matiss Miknis aus Lettland holten mit Bronze die erste EM-Medaille ihrer Laufbahn.
Im Viererbob gewann Pilot Johannes Lochner aus Deutschland bei seiner ersten EM-Teilnahme den Titel. Der Junioren-Weltmeister verwies das Team von Nico Walther (GER) auf den Silber-Rang. Das Quartett aus Österreich mit Pilot Benjamin Maier kommt mit EM-Bronze im Gepäck nach St. Moritz.
Zur Halbzeit im BMW IBSF Weltcup sind nach vier von acht Rennen Athleten aus fünf Nationen in den Gesamtwertungen vorn: Jacqueline Lölling (GER, Skeleton Frauen, 829 Punkte), Martins Dukurs (LAT, Skeleton Männer, 811 Punkte), Kaillie Humphries (CAN, Zweierbob Frauen, 834 Punkte), Yunjong Won (KOR, Zweierbob Männer, 736 Punkte) und Alexander Kasjanov (RUS, Viererbob, 787 Punkte).
St. Moritz, Austragungsort der fünften Station zum BMW IBSF Weltcup 2016/2017, ist einer der klangvollsten Namen im Eiskanal-Sport. Der weltberühmte Wintersportort im Schweizer Oberengadin ist Standort des Olympia Bobrun St. Moritz-Celerina, der einzig verbliebenen Natureisbahn der Welt, auf der Bob- und Skeletonrennen ausgetragen werden. Der Verlauf der 1.722 m langen Bahn zwischen dem St. Moritzer Badrutt's Park auf 1.852 m Höhe und Celerina-Cresta (1.738 m) ist in über 100 Jahren nahezu gleich geblieben, ebenso wie der Aufbau: Ende November kommt eine Bahnmannschaft aus Südtirol nach St. Moritz, um innerhalb von drei Wochen aus 5.000 m3 Schnee und 4.000 m3 Wasser den neuen Eiskanal für die Saison zu fertigen. Lediglich ein größerer Kurvenradius und Verstärkungen aus Stein und Holz vor allem in der sogenannten „Horseshoe“-Kurve sowie die Verlängerung des Auslaufs tragen der veränderten Technik und dem größeren Gewicht der Schlitten [email protected]

IBSF-Mediaguides, Startlisten, Meldungen und Ergebnisse im neuen Presse-Bereich auf ibsf.org
St. Moritz (RWH) Für alle Medienvertreter gibt es auf ibsf.org nun eine neu gestaltete und umfangreichere Presse-Seite (Menüpunkt „Presse“ oder direkt über http://www.ibsf.org/de/presse-kontakt). Zum BMW IBSF Weltcup Bob + Skeleton 2016/2017 findet man dort Startlisten der ersten Rennläufe aller Events sowie die aktuellen IBSF-Mediaguides:
Mediaguide - Event Information für die ganze BMW-IBSF-Weltcup-Saison: Hier gibt es wichtige Informationen rund um den Bob- und Skeleton-Sport, zum IBSF-Reglement, dem neuen IBSF-Auslosungsverfahren und den jeweiligen Bahnen.
Mediaguides - Athleten für Bob und für Skeleton zu jeder aktuellen Weltcup-Station: Hier gibt es Porträts aller Bob-Piloten und Skeleton-Athleten, die beim BMW IBSF Weltcup starten - mit einer Übersicht zu den bisherigen Resultaten, dem aktuellen Weltcup-Stand sowie vielen interessanten Hintergrundinformationen. Die Mediaguides - Athleten gibt es vor jedem Weltcup-Event in einer aktualisierten Version.
Außerdem gibt es im Presse-Bereich Informationen zu Presse-Akkreditierungen und Links zu den aktuellen Pressemeldungen, den Ergebnislisten sowie zu den Social-Media-Seiten der IBSF. ©RWH2017

Immer up to date mit den IBSF-News auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube
St. Moritz (RWH) Aktuelle News, Startlisten, Renn-Resultate und viele Bilder, Videos und weitere Informationen rund um den BMW IBSF Weltcup Bob + Skeleton gibt es auch in dieser Saison über die IBSF-Social-Media-Kanäle:

Facebook: www.facebook.com/IBSFsliding
Twitter: https://twitter.com/IBSFsliding
Instagram: http://www.instagram.com/IBSFsliding
YouTube: http://www.youtube.com/user/bobskeletv

Der offizielle Weltcup-Hashtag ist #BMWworldcup.

Einen Liveticker zu allen Weltcup-Rennen, die Ergebnislisten mit allen Lauf- und Gesamtzeiten sowie den aktuellen Weltcupstand finden Sie auch auf der IBSF-Homepage http://www.ibsf.org/de.
TV-Übertragungen der Rennen zum BMW IBSF Weltcup gibt es in mehr als 40 Ländern weltweit. Eine Liste unserer aktuellen TV Partnern finden Sie auf: http://www.ibsf.org/de/sender.
Daneben übertragen NBC (in den USA), CBC (in Kanada), www.ibsf.org und der IBSF-YouTube-Channel http://www.youtube.com/user/bobskeletv (in fast allen anderen Ländern) alle Rennläufe als Livestreaming, bei der IBSF kommentiert von Martin Haven und John Morgan. ©RWH2017

Der Zeitplan von St. Moritz
Schedule D StMoritz


Am Rande der Bande
Sabina Hafner (SUI) steht auf ihrer Heimbahn in St. Moritz vor ihrem Weltcup-Comeback. Die Bob-Pilotin aus der Schweiz, Junioren-Weltmeisterin von 2007, 2009 und 2010 und EM-Zweite von 2010, hatte ihre sportliche Laufbahn 2012 offiziell beendet. „Das Bobteam Hafner ist wieder back on the track“, hieß es im Sommer 2016, vier Jahre später, auf der Facebook-Seite des neuen Teams um die 32 Jahre alte Athletin, die in der Zwischenzeit ein Studium der Elektrotechnik absolvierte. Der Beginn der Comeback-Saison von Sabina Hafner stand im Zeichen der Qualifikations-Norm für den BMW IBSF Weltcup. Fünf Rennen auf drei verschiedenen Bahnen galt es dazu im IBSF Europacup zu absolvieren. Dabei sprangen für das Bobteam Hafner zwei Siege (Königssee/Rennen 2 und St. Moritz) sowie mit zwei Mal Rang drei (Königssee/Rennen 1 und Altenberg) insgesamt vier Podestplätze heraus. Zum Heim-Weltcup nach St. Moritz kommt Sabina Hafner damit als Gesamt-Führende in der Europacup-Wertung. Erklärtes Ziel der Schweizerin und ihres Teams sind übrigens die Olympischen Winterspiele 2018 im koreanischen PyeongChang. ©RWH2017

Matthias Biedermann (GER) und Lucy Chaffer (AUS) grüßen seit dem Herbst 2016 als Ehepaar. Der Schweizer Verband Swiss Sliding gratulierte den früheren Skeleton-Athleten Ende September auf seiner Facebook-Seite. Der Schweizer Skeleton-Cheftrainer Matthias Biedermann gewann 2003, 2005 und 2006 jeweils Silber bei den Junioren-Weltmeisterschaften und holte 2004 EM-Bronze. 2010 wechselte der heute 33-Jährige als Coach zu den Skeleton-Athleten aus Lettland. Unter seiner Regie holte Pilot Martins Dukurs seitdem zwei Mal Olympia-Silber, vier WM-Titel, sieben Mal EM-Gold – 2016 zeitgleich mit seinem Bruder Tomass Dukurs – und alle sieben Gesamtsiege im Weltcup. Auch mit den Schweizer Skeleton-Piloten feierte Matthias Biedermann bereits einen Titel: 2009 gewann Pilot Gregor Stähli WM-Gold. Lucy Chaffer war Skeleton-Athletin für Australien. Sie startete von 2010 bis 2014 im Weltcup und wurde 2013 Gesamt-Siebte. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sochi (RUS) wurde Lucy Chaffer Zehnte. ©RWH2017

Die Weltcup-Sieger und Medaillengewinner von St. Moritz im Januar 2016
Vorjahressieger StMoritz


BMW IBSF Weltcup Bob & Skeleton 2016/2017: Übersicht und Bahn-Infos
Bahnen StMoritz


Die Sieger im BMW IBSF Weltcup 2016/2017
Sieger 16 17 StMoritz

Photos: Eugen Eslage

Related Tags

Themenspezifische News