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 Photo: IOC/Greg Martin - 2024 candidate cities presentation, Swiss Tech, Lausanne, 11th July 2017
Lausanne (RWH) Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat auf seiner jüngsten Vollversammlung zwei richtungsweisende Entscheidungen getroffen. Die Olympischen Sommerspiele 2024 und 2028 werden an Los Angeles (USA) und Paris (FRA) vergeben, über die Reihenfolge entscheiden die beiden Bewerberstädte gemeinsam mit dem IOC bis zum Herbst dieses Jahres. Die IOC-Mitglieder genehmigten in Lausanne zudem Änderungen im Kandidatur-Prozess für die Winterspiele 2026.

„Die Entscheidungen, die das IOC getroffen hat, waren sehr wichtig für die Zukunft der olympischen Bewegung“, sagte IBSF-Präsident Ivo Ferriani, der seit 2016 IOC-Mitglied ist. „Die Änderungen im Kandidatur-Prozess sind für die Bewerberstädte für 2026 enorm hilfreich. Indem die ganze Prozedur erleichtert und den Bewerbern mehr Unterstützung angeboten wird, ergeben sich automatisch Verbesserungen für den Sport und die Athleten.“

Die Änderungen am Bewerbungs-Prozess beinhalten zwei wesentliche Punkte: Zunächst wird die Einladungs-Phase auf ein Jahr ausgedehnt, um den NOKs und Städten mehr Zeit zur Entwicklung ihrer Vorschläge zu geben. Die eigentliche Kandidatur-Phase wird von zwei Jahren auf ein Jahr verkürzt, um den Bewerbern Kosten einzusparen.

Laut IOC-Präsident Thomas Bach ist es zudem im Interesse des IOC, „zu zeigen, dass traditionelle Wintersportorte in Amerika, Europa und Asien als Olympia-Gastgeber höchst willkommen sind.“ Die IOC-Mitglieder aus Wintersport-Verbänden befürworteten diese Idee in allen Diskussionen und stimmten dem Vorschlag einstimmig zu. „Die IBSF unterstützt es ausdrücklich, bestehende Bahnen in der Nähe der Bewerberstädte auch für künftige Olympische Winterspiele zu nutzen. Das ist im Sinne der Agenda 2020“, sagte Ivo Ferriani, der ebenfalls in Lausanne vor Ort war.

Auf der außerordentlichen Sitzung des IOC beschlossen die Mitglieder zudem, die Olympischen Sommerspiele sowohl für 2024 als auch für 2028 zu vergeben. Die Delegationen von Los Angeles und Paris wurden begleitet von ihren Bürgermeistern und im Fall von Paris auch vom französischen Ministerpräsidenten Emmanuel Macron.

„Die Entscheidung des IOC, die beiden Olympischen Spiele zur gleichen Zeit zu vergeben, war in der aktuellen Situation besonders wichtig“, sagte Ivo Ferriani. „Die zwei Kandidaten-Städte haben uns fantastische Präsentationen gezeigt. Beide sind sehr engagiert dafür, großartige Spiele zu organisieren und dabei den Empfehlungen der Agenda 2020 zu folgen. Ich denke, das IOC, die Olympischen Sportverbände und alle Beteiligten können positiv in die Zukunft blicken.“

https://www.olympic.org/news/ioc-approves-new-candidature-process-for-olympic-winter-games-2026

https://www.olympic.org/news/ioc-makes-historic-decision-in-agreeing-to-award-2024-and-2028-olympic-games-at-the-same-time

Photo: IOC/Greg Martin - 2024 candidate cities presentation, Swiss Tech, Lausanne, 11th July 2017

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