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Photo: IBSF/Viesturs Lacis
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Winterberger Eiskanal feiert 40. Geburtstag
Winterberg (RWH) Die Kunsteisbahn „An der Kappe“ in Winterberg feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Am 10. Dezember 1977 wurde die Kunsteisbahn als vierte künstlich vereisbare Bahn nach den Vorbildern in Königssee, Innsbruck-Igls und Oberhof eingeweiht. Genau passend zum Jubiläums-Tag gastiert der BMW IBSF Weltcup Bob + Skeleton am kommenden Wochenende (8.-10. Dezember 2017) mit seiner vierten Station im Olympiawinter im Hochsauerland.
Die Veltins-Eisarena – wie sie dank des Engagements der Grevensteiner Brauerei seit Oktober 2015 heißt – spielt seit Jahrzehnten eine überragende Rolle im Regionalmarketing. Winterberg und die Region sind dank der Eisarena weltweit bekannt. Zudem ist sie ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. In sportlicher Hinsicht besitzt sie einen glänzenden Ruf als Austragungsstätte bedeutender internationaler Veranstaltungen, wie die Bobbahn GmbH in einer eigenen Presseerklärung mitteilte.
Aus verschiedenen Gründen waren im Laufe der Zeit zahlreiche bauliche Veränderungen notwendig, wie beispielsweise die Neugestaltung des Start-Areals (2005/2006) oder zuletzt die Zielarena mit dem Bau eines Funktionsgebäudes (2013). ©RWH2017

Rekordzahl von 26 Nationen für Winterberg gemeldet
Winterberg (RWH) Eine Rekordzahl von 26 Nationen hat Athleten für den vierten BMW IBSF Weltcup der Olympiasaison gemeldet. 23 Frauen-Zweierbobs, 33 Männer-Zweierbob und 30 Viererbobs gehen in Winterberg an den Start. Bei den Skeleton-Athleten sind 34 Männer und 29 Frauen akkreditiert.
Erstmals dabei ist mit Jazmine Fenlator-Victorian eine Bob-Pilotin aus Jamaika. Die 32-Jährige mit familiären Wurzeln auf der Karibik-Insel war für die USA 2014 in Sochi Olympia-Elfte im Zweierbob und 2015 Dritte im Gesamt-Weltcup. Bei der IBSF ist Jazmine Fenlator-Victorian seit 2016 für das jamaikanische Team am Start. Vor der Olympia-Saison hatte ihr das Internationale Olympische Komitee IOC auch die Freigabe für einem möglichen Olympia-Start für Jamaika erteilt. ©RWH2017

Annika Drazek vor Saison-Debüt beim Heim-Weltcup
Winterberg (RWH) Mit dabei beim BMW IBSF Weltcup ist in Winterberg laut Meldeliste erstmals in dieser Saison Anschieberin Annika Drazek, die 2016 mit Anja Schneiderheinze Weltmeisterin und im letzten Winter mit Mariama Jamanka Europameisterin wurde. Im Skeleton-Team starten vor heimischer Kulisse Weltmeisterin und Weltcup-Titelverteidigerin Jacqueline Lölling sowie der WM-Fünfte Alexander Gassner. Als Bob-Pilotin vertritt Weltcup-Neuling Anna Köhler den lokalen Club BSC Winterberg. Lokalmatadoren im deutschen Anschieber-Team sind Erline Nolte, Christopher Weber und Jannis Bäcker. ©RWH2017

Weltmeister Francesco Friedrich in Winterberg mit neuem Wallner-Zweierbob
Winterberg (RWH) Weltmeister Francesco Friedrich bekommt für den BMW IBSF Weltcup in Winterberg einen neuen Zweierbob des Herstellers Wallner aus Österreich. Das melden die „Dresdner Neuesten Nachrichten“. Friedrich, im kleinen Schlitten Weltmeister 2013, 2015, 2016 und 2017, hatte sein geliehenes WM-Gefährt von 2017 nach der Vorsaison an Hannes Wallner zurückgegeben, es ist mittlerweile an Österreich verkauft. Mit dem zu Saisonbeginn eingesetzten Schlitten belegte Francesco Friedrich zweimal Platz neun (Lake Placid, USA) und Platz 13 (Whistler, CAN).
Einen Wechsel im Material nimmt nach der Meldung auch Johannes Lochner vor. Nach den Plätzen zwölf, sechs und 21 steigt er in Winterberg zunächst wieder in den Wallner-Zweierbob aus dem Vorjahr. Teamkollege Nico Walther sowie das deutsche Frauen-Bobteam setzen in der Olympia-Saison auf Schlitten des Instituts für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) in Berlin. Walther, Auftakt-Sieger in Lake Placid, kommt als Gesamt-Dritter der Zweierbob-Weltcupwertung nach Winterberg. Europameisterin Mariama Jamanka ist Gesamt-Vierte, Stephanie Schneider, die in Lake Placid Dritte wurde, liegt derzeit auf dem neunten Gesamt-Rang. Weltcup-Neuling Anna Köhler ist Elfte. ©RWH2017 

Bracher statt Hefti in Winterberg
Winterberg (RWH) Clemens Bracher wird beim BMW IBSF Weltcup in Winterberg im Zweier- und Viererbob den zweiten Schweizer Schlitten steuern. Wie der Schweizer Verband Swiss Sliding nun bekannt gab, gilt die Nominierung auch für den darauffolgenden Weltcup und die EM in Innsbruck (AUT).
Beat Hefti, im Zweierbob Weltcup-Gesamtsieger 2009 und 2012 und vier Mal Europameister (2010, 2013, 2014 und zuletzt 2016), war von Swiss Sliding vor Saisonbeginn zunächst für die drei Übersee-Weltcups in Lake Placid, Park City und Whistler nominiert worden. Seine beste Platzierung dort war Rang 16 im Zweierbob in Park City.
Clemens Bracher, aktuell Gesamt-Neunter (Zweierbob) und 16. (Viererbob) im IBSF-Europacup, war für Winterberg bereits gesetzt, nun nominierte ihn Swiss Sliding auch für den BMW IBSF Weltcup in Innsbruck, der gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet wird.
Beim Frauen-Zweierbob vertritt Pilotin Sabina Hafner weiterhin die Schweizer Farben. In Winterberg und Innsbruck ist zudem Martina Fontanive dabei. ©RWH2017

Viele Athleten in Olympia-Saison mit Mammutprogramm
Winterberg (RWH) Ein Mammutprogramm absolvieren manche Athletinnen und Athleten des Internationalen Bob & Skeleton Verbands IBSF im Olympia-Winter 2017/2018. Der Grund: Für die olympischen Quotenplätze, die am 14. Januar 2018 vergeben werden, fließen die Punkte aller Rennserien in das IBSF-Ranking ein.
Statt ein paar freier Tage zwischen dem Ende der Übersee-Weltcups und dem vierten BMW IBSF Weltcup in Winterberg standen für viele Bob- und Skeleton-Sportler daher zusätzliche Starts im Nordamerikacup und im Europacup auf dem Programm.
Eines der aufwändigsten Programme hat bislang vermutlich Skeleton-Athletin Katie Tannenbaum von den Amerikanischen Jungferninseln (ISV) absolviert. Die 32-Jährige bestritt vor Winterberg mit Interkontinentalcup, Nordamerikacup und Weltcup bereits acht Rennen, also normalerweise ein komplettes Saison-Programm. John Farrow aus Australien nutzte die Weltcup-freie Woche für zwei Skeleton-Rennen im Nordamerikacup in Park City – und heimste mit zwei Siegen 150 Punkte für das IBSF-Ranking ein.
Ebenfalls im Nordamerikacup starteten unter anderem Weltmeisterin Elana Meyers Taylor, Justin Olsen und Nick Cunningham, die jeweils eins der zwei Zweierbob-Rennen in Park City gewinnen konnten. Im Viererbob holten sich Olsen und Cunningham jeweils einmal Platz eins und Platz zwei, Elana Meyers Taylor, mit einer männlichen Anschieber-Crew und als einzige Pilotin am Start, wurde im großen Schlitten Vierte und Fünfte.
Im Europacup versuchten Viererbob-Weltmeister Johannes Lochner (GER) nach Rang 21 beim Zweierbob-Weltcup in Whistler und Christina Hengster (AUT) nach ihrem Sturz zum Saisonauftakt in Lake Placid (USA) die verlorenen Punkte durch einen Start am Königssee zumindest teilweise zu kompensieren – Lochner siegte bei den Männern, Hengster belegte beim Frauen-Zweierbob Platz fünf.
Unter den Weltcup-Piloten beim Königssee-Europacup waren unter anderem auch Benjamin Maier (AUT), die Belgierinnen Elfje Willemsen und An Vannieuwenhuyse oder das britische Bob-Team mit Bruce Tasker, Bradley Hall und Lamin Deen. ©RWH2017

Der Weltcup-Zeitplan von Winterberg
Zeitplan Winterberg


Am Rande der Bande

Colin Freeling (BEL) war beim Skeleton-Europacup in Winterberg der jüngste Starter. Der 15-Jährige ist Sohn von Stefaan Freeling, dem Generalsekretär des Nationalverbands Belgische Federatie voor Bob en Sleesporten. Der Europacup in Winterberg war für Colin Freeling, der erst seit wenigen Monaten im Skeleton-Sport trainiert, der erste internationale Wettkampf. Er beendete beide Rennen auf Rang 30 unter den 30 Startern aus 17 Nationen. „Das Ergebnis war wie erwartet, schließlich war ich der „Kleine“ unter den ganzen großen und erfahrenen Jungs“, schrieb der Nachwuchs-Athlet nach dem Rennen auf seiner Facebook-Seite. „Aber – ich habe eine neue persönliche Bestzeit in Winterberg aufgestellt.“ ©RWH2017

Mateusz Luty und Krzysztof Tylkowski (POL) haben beim Zweierbob-Europacup von Altenberg den ersten Sieg für Polen in einem IBSF-Rennen gefeiert. Das Duo verwies im zweiten Rennen Christoph Hafer/Michael Salzer (GER) sowie die Franzosen Romain Heinrich/Bruno Naprix auf die Plätze zwei und drei. In der Europacup-Gesamtwertung belegt Mateusz Luty aktuell die Plätze vier (Zweierbob) und elf (Viererbob). Im BMW IBSF Weltcup in Winterberg ist der 27-Jährige für beide Schlitten gemeldet. ©RWH2017



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