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Photo: IBSF / Viesturs Lacis

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Das Bob- und Skeleton-Jahr 2019 startet auf der WM-Bahn 2020 in Altenberg

Altenberg (RWH) Auf der Rennschlitten- und Bobbahn in Altenberg (GER) eröffnen die Bob- und Skeleton-Athleten das Weltcup-Jahr 2019. Vom 4. bis zum 6. Januar steht dort die dritte Station zum BMW IBSF Weltcup 2018/2019 auf dem Programm.  

Die technisch anspruchsvolle Bahn im Bundesland Sachsen liegt etwa 40 Kilometer südlich von Dresden und kurz vor der Grenze zu Tschechien. 2020 finden dort die BMW IBSF Weltmeisterschaften statt.

Offiziell in Betrieb seit 31 Jahren, ist die Bahn in Altenberg der jüngste der vier deutschen Eiskanäle. Im November 1987 gingen dort, in der damals noch bestehenden DDR, erstmals Zweier- und Viererbobs aus 17 Nationen beim „AERO-Cup“ an den Start – vor einer Rekord-Kulisse von 20.000 Zuschauern.

Der 1.413 Meter lange Eiskanal schlängelt sich nach einem Umbau im Ziel- und Auslaufbereich im Jahr 2007 heute in 17 Kurven durch das sächsische Erzgebirge und überwindet dabei gut 122 Meter Höhenunterschied. Die Rennschlitten- und Bobbahn war in ihrer Geschichte mehrfach Schauplatz von Welt- und Europameisterschaften der IBSF-Sportarten. Auch für den BMW IBSF Weltcup ist Altenberg regelmäßig Gastgeber.

Für die Herren ging es in Altenberg in den Jahren 1991 und 2000 im Zweier- und Viererbob sowie 1994 und 1999 auf dem Skeleton-Schlitten um WM-Medaillen, 2008 wurden bei der gemeinsamen WM der Bob- und Skeleton-Athleten dann sechs Titel (Skeleton Damen, Skeleton Herren, Zweierbob Damen, Zweierbob Herren, Viererbob Herren und Team) vergeben. Damals siegten Anja Huber (GER, Frauen-Skeleton), Kristan Bromley (GBR, Männer-Skeleton), Sandra Kiriasis (GER, Frauen-Zweierbob), André Lange (GER, Männer-Zweierbob und Viererbob) sowie das deutsche Team mit Sebastian Haupt, Sandra Kiriasis/Berit Wiacker, Anja Huber und Matthias Höpfner/Alexander Mann.

Gemeldet sind für den dritten BMW IBSF Weltcup 2018/2019 beim Skeleton 46 Athletinnen und Athleten aus 17 Nationen. Zu den drei Bob-Disziplinen werden insgesamt 55 Teams aus 14 Ländern in Altenberg erwartet. ©RWH2019


Tina Hermann und Axel Jungk gewinnen Deutsche Meisterschaften in Altenberg

Altenberg (RWH) Eine gelungene Generalprobe für den BMW IBSF Weltcup in Altenberg (GER) feierten zum Jahresabschluss 2018 die deutschen Skeleton-Athleten Tina Hermann und Axel Jungk. Am 22. Dezember holten sich beide dort die Titel bei den Deutschen Meisterschaften.

Im Frauen-Skeleton verteidigte Tina Hermann ihren Meister-Titel aus dem Vorjahr vor der Olympia-Zweiten Jacqueline Lölling. Rang drei ging an Sophia Griebel.

Bei den Männern holte sich der WM-Zweite Axel Jungk seinen dritten DM-Titel nach 2016 und 2017. Christopher Grotheer wurde Zweiter, Kilian von Schleinitz belegte Rang drei. ©RWH2019


Altenberg mit historischem Start- und Bahnrekord im Viererbob

Altenberg (RWH) Geradezu historisch sind die Viererbob-Rekorde auf der Rennschlitten- und Bobbahn in Altenberg (GER).

Zurück auf die letzte WM im Februar 2008 datiert der Bahnrekord: in 53,17 Sekunden bezwangen im dritten der vier Rennläufe André Lange/René Hoppe/Kevin Kuske/Martin Putze (GER) die gut 1.400 Meter vom Start bis zum Ziel und holten sich beim späteren Final-Lauf auch den WM-Titel im großen Schlitten.

Noch wesentlich länger zurück datiert die Viererbob-Bestmarke am Start. 5,04 Sekunden benötigten am 12. Januar 1996 Christoph Langen/Sven Rühr/Markus Zimmermann/Olaf Hampel (GER) für die Mess-Strecke – so schnell war bislang kein anderes Vierer-Team mehr in den 23 Jahren danach.

Die jüngsten Rekorde in Altenberg sind dagegen gerade einmal ein Jahr alt: Beim BMW IBSF Weltcup im Januar 2018 stellten Elana Meyers Taylor/Briauna Jones (USA, Startrekord 5,54 Sekunden) und Kaillie Humphries/Phylicia George (CAN, Bahnrekord 56,22 Sekunden) neue Bestmarken im Frauen-Zweierbob auf. Die späteren Olympiasieger Justin Kripps/Alexander Kopacz aus Kanada halten mit 5,11 Sekunden den Startrekord im Männer-Zweierbob. ©RWH2019



Bob- und Skeleton-Athleten in Lettland als Sportler des Jahres ausgezeichnet


Altenberg/Riga (RWH) Die Olympia-Dritten Oskars Melbārdis/Jānis Strenga, Rekord-Weltmeister und Weltcup-Gesamtsieger Martins Dukurs, Nachwuchs-Athlet Krists Netlaus sowie Trainer Sandis Prūsis sind in Lettland als Sportler des Jahres ausgezeichnet worden.

Oskars Melbārdis/Jānis Strenga, die bei den Winterspielen 2018 in PyeongChang (KOR) Olympia-Bronze im Männer-Zweierbob gewonnen hatten, siegten in der Kategorie Team. Bob-Nationalcoach Sandis Prūsis gewann die Wahl zum Trainer des Jahres.

Skeleton-Athlet Krists Netlaus holte im vergangenen Winter den Gesamtsieg im IBSF-Europacup, wurde Junioren-Europameister und gewann Silber bei der der Junioren-WM. Der 19-Jährige wurde bei der nationalen Sportler-Wahl nun Nachwuchs-Star des Jahres.

Über den TV-Publikumspreis freute sich Martins Dukurs. Mit fünf WM-Titeln, 50 Weltcup-Siegen, acht Siegen in der Weltcup-Gesamtwertung sowie zwei Olympia-Medaillen (jeweils Silber 2010 und 2014) ist der 34-Jährige der erfolgreichste Skeleton-Athlet überhaupt. ©RWH2019


Elana Meyers Taylor neue Präsidentin der Women’s Sports Foundation

New York (RWH) Mit einem neuen Job im Gepäck kommt Bob-Pilotin Elana Meyers Taylor aus den USA zum BMW IBSF Weltcup nach Altenberg (GER). Die Women’s Sports Foundation in New York hat die Olympia-Zweite von Sochi 2014 und PyeongChang 2018 als nächste Präsidentin vorgestellt. Die Weltmeisterin von 2015 und 2017 beginnt ihre einjährige Amtszeit im Januar 2019 und löst damit Freestyle-Skifahrerin Grete Eliassen (USA) ab.

„Es ist mir eine Ehre, dem erfahrenen Vorstand der Women’s Sports Foundation beizutreten und zum Erfolg dieser tollen Non-Profit-Organisation beizutragen“, sagte Elana Meyers Taylor im Sommer auf Facebook. „Ich freue mich auf diese wichtige Rolle und will weiter dabei helfen, das Potential von Mädchen und Frauen durch den Sport zu entfalten.“   ©RWH2019


Trainer Dirk Matschenz gibt Änderungen im deutschen Skeleton-Team bekannt

Altenberg (RWH) Vor dem BMW IBSF Bob und Skeleton Weltcup in Altenberg gab Skeleton-Bundestrainer Dirk Matschenz Veränderungen im deutschen Weltcup-Kader bekannt.

Christopher Grotheer, der zu Saisonbeginn verletzungsbedingt pausieren musste, kehrt ins Weltcup-Team zurück und darf sich ebenso wie Kilian von Schleinitz bei den nächsten vier Weltcups mit den international besten Skeleton-Athleten messen. Weiter im Team vertreten ist Axel Jungk, der beim letzten Weltcup in Winterberg als bester Deutscher auf Platz zwei fuhr. Alexander Gassner und Felix Keisinger, der sein Weltcup-Debüt in Sigulda auf Platz fünf beendete, werden dafür im Januar die Rennen zum IBSF Interkontinental-Cup in Park City und Lake Placid (USA) bestreiten.

„Alle fünf Athleten hätten es nach den bisher gezeigten Leistungen verdient, im Weltcup zu starten“, sagte Cheftrainer Dirk Matschenz in einer Pressemeldung des Bob- und Schlittenverbands für Deutschland (BSD). „Da wir uns aber am Anfang eines neuen Olympiazyklus befinden, möchte ich allen eine faire und gleichwerte Chance geben.“

Bei den Frauen starten weiterhin Jacqueline Lölling, Tina Hermann und Sophia Griebel im Weltcup. Von der geplanten Rotation, die Susanne Kreher ihr Weltcup-Debüt in Altenberg und am Königssee beschert hätte, nimmt der Bundestrainer wieder Abstand. Die 20-Jährige startet stattdessen im Interkontinental-Cup. „Susanne Kreher ist eine junge Athletin, die wir behutsam aufbauen und an die Weltspitze heranführen möchten. Sie hatte zuletzt wieder leichte gesundheitliche Probleme und konnte keine zufriedenstellenden Leistungsnachweise erbringen.“ ©RWH2019


Die letzten Weltcup-Sieger von Altenberg im Januar 2018

Vorjahressieger Altenberg



Der Weltcup-Zeitplan von Altenberg
Schedule Altenberg D


Am Rande der Bande

Tom de la Hunty (GBR) ist neuer Trainer des Bob-Teams aus Belgien. Das gab der belgische Verband vor Saisonbeginn via Facebook bekannt. Tom De La Hunty, der auch Trainer des Teams aus den Niederlanden bleibt, war Bob-Pilot für Großbritannien und nahm an zwei Olympischen Winterspielen teil. 1988 in Calgary wurde er Zwölfter im Zweierbob. 1991 begann der heute 62-Jährige seine Tätigkeit als Bob-Trainer, bis 2000 mit dem britischen Team. Bei den Olympischen Winterspielen 1992, 1994 und 1998 war er als Co-Trainer dabei, 2006 dann noch einmal als Cheftrainer. 1998 gewann das Viererbob-Team aus Großbritannien Olympia-Bronze. Für das niederländische Bob-Team arbeitete der Brite bereits von 2000 bis 2002 und von 2006 bis 2010, inklusive der Olympischen Winterspiele 2002 und 2010. Von 2010 bis 2016 war Tom De La Hunty Bob-Cheftrainer von Kanada. In dieser Zeit gewann Kaillie Humphries 2014 in Sochi ihr zweites Olympia-Gold, zwei WM-Titel (2012 und 2013) und holte drei Weltcup-Gesamtsiege (2013, 2014 und 2016). Pilot Lyndon Rush gewann 2013 den Gesamt-Weltcup sowie WM-Silber 2012 im Männer-Zweierbob. ©RWH2019


Saison-Sieger 2018/2019 – Skeleton

Saisonsieger Altenberg Skeleton


Saison-Sieger 2018/2019 – Bob

Saisonsieger Altenberg

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