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Photo: IBSF / Viesturs Lacis
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Zweite Saisonhälfte im BMW IBSF Weltcup startet in Innsbruck

Skeleton-Spannung, Friedrich führt im Zweier- und Viererbob

 

Innsbruck (RWH) Auf der Olympia-Bobbahn in Igls oberhalb von Innsbruck (AUT) geht der BMW IBSF Weltcup mit dem fünften Event des Winters in die zweite Saisonhälfte. Die knapp 1.500 Meter lange Kunsteisbahn am Fuß des Patscherkofels kennen meist selbst die jüngsten Athlet:innen gut. Viele machen hier ihre ersten Erfahrungen im Bob oder auf dem Skeleton-Schlitten, denn die Bahn gilt fahrerisch als besonders leicht. Bei einem Rennen heißt das aber auch: Der Start spielt eine entscheidende Rolle. Und auch wenn Innsbruck leicht zu fahren ist – hier schnell zu sein, ist schwer.

Halbzeit-Hochspannung im Skeleton-Sport

Äußerst spannend machen es nach vier von acht Rennen die Skeleton-Athletinnen: Sieben Punkte trennen die Führende Jacqueline Lölling (GER) von Europameisterin Janine Flock (AUT) auf Platz zwei. Lokalmatadorin Flock, bislang in allen vier Saison-Rennen auf dem Podest, wirft daheim in Innsbruck ihre ganze Erfahrung mit der Bahn in die Waagschale. Auch Weltcup-Titelverteidigerin Elena Nikitina (RUS), derzeit Gesamt-Dritte und gut 30 Zähler hinter Platz eins, zählt in Innsbruck zu den Favoritinnen: 2013 feierte die 27-Jährige hier den ersten von bislang acht Weltcup-Siegen, war 2016 WM-Dritte und holte EM-Gold (2017) und EM-Silber (2019).

Noch knapper geht es im Männer-Skeleton zu: Winzige vier Zähler Vorsprung hat Weltmeister Martins Dukurs derzeit – obwohl ihm ein Sieg in diesem Winter noch fehlt! Die Kontinuität ist sein Geheimnis: Drei zweite Plätze und einmal Rang vier reichen aktuell zur Führung. Die bisherigen Saison-Sieger Alexander Tretiakov (RUS), Axel Jungk (GER) und Sungbin Yun (KOR) folgen auf den Plätzen zwei bis vier. In La Plagne (FRA) gab es übrigens den ersten Weltcup-Podestplatz für die kommenden Olympia-Gastgeber: Wenqiang Geng aus China wurde Dritter.   

Titelverteidiger Friedrich führt im Zweier- und Viererbob

Olympiasieger, Weltmeister und Weltcup-Titelverteidiger Francesco Friedrich (GER) hat vor dem BMW IBSF Weltcup in Innsbruck die Führung im Zweier- und Viererbob-Weltcup inne. Auch in Innsbruck zählt Friedrich zu den Favoriten: Im letzten Winter war er auf der Olympia-Bobbahn in beiden Schlitten siegreich.

Juniorinnen auf dem Podium, Kaillie Humphries in Führung

Für gute Geschichten sorgten im Frauen-Zweierbob in diesem Winter die Weltcup-Debütantinnen: U23-Weltmeisterin Kim Kalicki (GER) und Jugend-Olympiasiegerin Laura Nolte (GER) bestritten jeweils ihre zwei ersten Weltcup-Einsätze und kamen auch jeweils in beiden Rennen aufs Podium. Sogar ganz an die Spitze ging es dabei in La Plagne für Laura Nolte. Margot Boch aus Frankreich feierte vor heimischen Fans in La Plagne ihr Weltcup-Debüt mit Rang sechs. In der Gesamtwertung vorn ist zur Saison-Halbzeit Kaille Humphries (USA), die Olympiasiegerin von 2010 und 2014. ©RWH2020

 

Der Zeitplan von Innsbruck
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Am Rande der Bande

Annika Drazek (GER), Zweierbob-Weltmeisterin 2019 mit Pilotin Mariama Jamanka, gab beim BMW IBSF Weltcup in Winterberg (GER) ihr Saison-Debüt. „Leider kann ich aufgrund muskulärer Probleme meinem Körper gerade nicht das abverlangen, wozu er eigentlich zu diesem Zeitpunkt imstande sein müsste“, schrieb die 24-Jährige Anfang Oktober auf Instagram. Das absolute Ziel bleibe aber dennoch die Heim-WM in Altenberg (GER). Olympiasiegerin und Weltcup-Titelverteidigerin Jamanka setzte zu Saisonbeginn zunächst auf die Schubkraft von U23-Weltmeisterin Kira Lipperheide. In Lake Placid (USA) gab es in den ersten zwei BMW IBSF Weltcups der Saison für das Duo die Plätze vier und fünf. Annika Drazek legte im Bob von Mariama Jamanka in Winterberg und La Plagne (FRA) mit Rang zwei und fünf nach. ©RWH2020

Kathrin Beierl (AUT) wandelte im Dezember 2019 auf Solo-Pfaden. Beim Rennen zur IBSF Frauen-Monobob-Rennserie am Königssee (GER) ging die Junioren-Weltmeisterin erstmals als Anschieberin, Pilotin und Bremserin in Personalunion an den Start. In einem Rekord-Starterinnen-Feld mit 29 Athletinnen aus 17 Nationen wurde Kathrin Beierl Siebte. Frauen-Monobob steht 2022 in Peking (CHN) erstmals auf dem Olympia-Programm.

Im BMW IBSF Weltcup ist Kathrin Beierl dagegen auf ihrer Heimbahn in Innsbruck nicht mehr solo für Österreich unterwegs: Nach zwei Rennen verletzungsbedingter Pause wollen auch ihre Teamkollegen Benjamin Maier und Markus Treichl im Zweier- und Viererbob wieder ins Renn-Geschehen eingreifen. ©RWH2020

Giada Andreutti (ITA) war nach mehreren Jahren Pause die erste italienische Pilotin im Frauen-Zweierbob-Weltcup. In Winterberg (GER) gab die 24-Jährige ihr Debüt im BMW IBSF Weltcup (Rang 15). Zuletzt hatten Serena Caponcelli im Winter 2013/2014 und Carola Mellano 2010/2011 jeweils ein Weltcup-Rennen für Italien bestritten. Giada Andreutti startet auch in der IBSF-Disziplin Frauen-Monobob, die 2022 in Peking (CHN) erstmals auf dem Olympia-Programm steht. Platz fünf im November 2018 in Lillehammer (NOR) steht hier als bislang bestes Resultat der Italienerin in den Listen. ©RWH2020



Saison-Sieger BMW IBSF Weltcup 2019/2020 – Skeleton

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Saison-Sieger BMW IBSF Weltcup 2019/2020 – Bob / Pilot*innen

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