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Photo: IBSF / Viesturs Lacis
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Beim Weltcup-Finale in Sigulda werden vier EM-Titel vergeben
Oskars Melbārdis bekommt Olympia-Gold und -Bronze von Sochi

Sigulda (RWH) Weltcup-Finale, EM und olympische Ehren – der letzte BMW IBSF Weltcup des Winters 2019/2020 ist ein Wochenende mit sportlichen Highlights. Schauplatz ist die Bahn in Sigulda (LAT), gut 50 km nordöstlich der Hauptstadt Riga. Die Kunsteisbahn mit etwa 1200 Metern Wettkampf-Strecke ist etwas Besonderes auf der Weltcup-Tour: Durch das flache Gelände befindet sich der Start im fünften Stock eines Turms, verläuft im ersten Teil auf hohen Säulen und dann zum Flusstal der Gauja. Sigulda selbst liegt nur knapp 100 Meter über Meereshöhe.

 

EM- und Weltcup-Entscheidungen an allen drei Tagen in Sigulda

An allen drei Weltcup-Tagen fallen in Sigulda die Entscheidungen zu Gold, Silber und Bronze bei den Europameisterschaften 2020 sowie um die Weltcup-Gesamtsiege im Skeleton und Zweierbob. Den Auftakt machen am Freitagabend (14. Februar) die Bob-Athletinnen. Am Samstag (15. Februar) folgt das Weltcup-Finale mit EM-Wertung im Männer-Skeleton. Am Sonntag (16. Februar) geht die Saison 2019/2020 im BMW IBSF Weltcup mit zwei zusätzlichen EM-Entscheidungen im Frauen-Skeleton und Männer-Zweierbob zu Ende.

Alle EM-Titelverteidiger in Sigulda am Start

Janine Flock (AUT, Frauen-Skeleton), Martins Dukurs (LAT, Männer-Skeleton), Mariama Jamanka/Annika Drazek (GER, Frauen-Zweierbob) und Francesco Friedrich/Martin Grothkopp (GER, Männer-Zweierbob) sind die amtierenden Europameister aus dem Jahr 2019. Alle vier sind auch in Sigulda am Start.

Friedrich, Humphries, Lölling und Dukurs führen im Weltcup

Im Zweierbob ist Viererbob-Gesamtsieger Francesco Friedrich mit mehr als 250 Zählern Vorsprung klarer Favorit auf seinen dritten Gesamtsieg im kleinen Schlitten – allerdings ist hier vor den zwei Rennen in Sigulda noch nichts entschieden. Im Frauen-Zweierbob ist die Gesamt-Führende Kaillie Humphries (USA) beim Finale nicht am Start, sie verzichtet zugunsten der WM-Vorbereitung. In Sigulda geht es daher wohl zwischen Stephanie Schneider, Titelverteidigerin Mariama Jamanka (beide GER) und der Kanadierin Christine De Bruin um die Plätze eins bis drei im Gesamt-Weltcup. Spannend wird es auch bei den Skeleton-Rennen. Als Führende kommen Jacqueline Lölling (GER) sowie Lokalmatador Martins Dukurs (LAT) nach Sigulda.

Oskars Melbārdis bekommt Olympia-Gold und -Bronze von Sochi

Ein ganz besonderer Tag wird der Weltcup-Samstag (15. Februar) in Sigulda für Bob-Pilot Oskars Melbārdis. Der 31-Jährige und seine Teamkollegen, Daumants Dreiškens im Zweierbob und Arvis Vilkaste, Jānis Strenga und Daumants Dreiškens im Viererbob bekommen zwei Olympia-Medaillen von den Olympischen Winterspielen 2014 nachträglich überreicht: Gold im Vierer- und Bronze im Zweierbob. Die Organisatoren in der Wintersport-verrückten Nation Lettland rechnen mit mehreren tausend Zuschauern. ©RWH2020

 

Der Zeitplan von Sigulda

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Am Rande der Bande

Für Rene Spies (GER), Bob-Bundestrainer des deutschen Teams, war der Weltcup in Sigulda zu Beginn der Saison 2018/2019 der Weltcup des Jahres. Das sagte der Coach in der Saison-Bilanz des deutschen Verbands BSD nach dem vergangenen Winter. „Weltcup des Jahres ist eindeutig der in Sigulda. Das ist ein Ort, an dem man gesehen hat, dass Kufensport gelebt wird. Da sind Massen hingeströmt, vor allem bei den Skeleton-Rennen, die durch die Dukurs-Brüder sehr beliebt sind. Das war toll zu sehen, wie die Leute über die Straße zur Bobbahn gekommen sind, man wurde einfach großartig unterstützt – diese Bahn hat Seele und viele Emotionen hervorgerufen. Deshalb ist das der Weltcuport des Jahres für mich.“ Ähnlich äußerte sich beim BSD auch Nachwuchs-Trainerin Anja Selbach, Skeleton-Weltmeisterin von 2008: „Die Rennen in Sigulda sind immer super, man fühlt sich beinahe wie daheim.“ ©RWH2020

Rudy Rinaldi (MON) verzichtet aufgrund von Verletzungen in seinem Team auf das Finale zum BMW IBSF Weltcup in Sigulda und auch die BMW IBSF Weltmeisterschaften 2020 in Altenberg. Im letzten Winter waren Rudy Rinaldi und sein Team mehrfach in Reichweite des Weltcup-Podiums und mit entsprechend hohen Ansprüchen in die Saison 2019/2020 gestartet. „Alle von uns haben momentan ständig mit Verletzungen zu kämpfen“, schrieb das das monegassische Bobteam aber nun auf seiner Facebook-Seite. „Wir konnten nicht auf unser gewünschtes Level kommen. Also haben wir entschieden, für dieses Jahr aufzuhören, um es nicht noch schlimmer zu machen.“ Ziele des Teams bleiben demnach die WM im kommenden Winter in Lake Placid sowie die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. ©RWH2020

Lelde Priedulēna (LAT), 2016 Junioren-Weltmeisterin im Frauen-Skeleton, gehört seit Saison-Beginn zum Trainer-Team des Internationalen Bob & Skeleton Verbands IBSF. In Nordamerika betreute die 27-Jährige als IBSF-Coach verschiedene Nationen bei den OMEGA Qualifikationsrennen vor den Olympischen Jugend-Winterspielen Lausanne 2020. Auch bei den Rennen zum IBSF Nordamerika-Cup und dem IBSF Interkontinental-Cup war Lelde Priedulēna als Trainerin mit dabei. Die Lettin startete zwischen 2012 und 2019 45 Mal im BMW IBSF Weltcup und verpasste dabei mehrfach als Vierte das Podium nur knapp. Bei der BMW IBSF WM 2017 am Königssee und den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang (KOR) wurde Lelde Priedulēna jeweils Siebte. ©RWH2020


Saison-Sieger BMW IBSF Weltcup 2019/2020 – Skeleton

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Saison-Sieger BMW IBSF Weltcup 2019/2020 – Bob / Pilot*innen

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Livestream sowie dem Live-Ergebnis-Ticker auf ibsf.org verfolgen. In Lettland überträgt LTV alle Events exklusiv im TV bzw. im eigenen Livestream. NBC/Olympic Channel (USA), CBC (Kanada) und SRG (Schweiz) zeigen einige Weltcup-Rennen live, in Deutschland übertragen ARD und ZDF teilweise live bzw. zeitnah. In diesen Ländern ist dann der Livestream auf ibsf.org bzw. Youtube geblockt.

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