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Photos: IBSF / Viesturs Lacis

Lausanne. Der Internationale Bob & Skeleton Verband IBSF ebnet den Weg für Bob-Pilotinnen und Skeleton-Athletinnen, um nach dem Mutterschutz in den Wettkampf zurückzukehren. Dies wurde auf dem virtuellen IBSF-Kongress am 17. Oktober bekannt gegeben.

Als das IBSF-Exekutiv-Komitee 2018 gewählt wurde, setzte es sich die Stärkung der Teilnahme weiblicher Athleten zum Ziel. Mit der Aufnahme der Disziplin Frauen-Monobob in das Olympische Programm wurde bereits 2018 der erste Schritt getan. Nun ist der zweite Schritt abgeschlossen: Athletinnen im Weltcup oder Intercontinental-Cup, die eine Saison im Mutterschutz aussetzen, bekommen ihren entsprechenden Quotenplatz wieder, wenn sie nach einer Saison wieder zurück kommen. Dieser Startplatz wird der entsprechenden Athletin persönlich und zusätzlich zu den von ihrer Nation erreichten Quotenplätzen zugeteilt. Die Regelung tritt ab dem nächsten Olympischen Zyklus in Kraft, also nach den Olympischen Winterspielen Peking 2022.

“Mit dieser Entscheidung ebnen wir den Weg für Athletinnen, nach dem Mutterschutz in den Wettkampf zurückzukehren. Sie müssen nicht durch die Qualifikationsprozedur sondern werden den Quotenplatz in der Serie bekommen, für den sie sich vor der Geburt ihres Kindes bereits qualifiziert hatten. Das wird unseren Athletinnen neue Möglichkeiten eröffnen”, sagte IBSF-Präsident Ivo Ferriani.

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