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Photo: IBSF / Viesturs Lacis
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BMW IBSF Weltcup mit zwei Renn-Wochenenden auf dem Olympia-Eiskanal
Monobob-Premiere, Zweierbob-Doppelpack, Heim-Favorit:innen

Innsbruck (RWH) Der zweite Austragungsort im BMW IBSF Weltcup 2020/2021 ist Innsbruck in Österreich. Nach den zwei Auftakt-Weltcups Ende November in Sigulda (LAT) kommen die Bob- und Skeleton-Athlet:innen nun auch für zwei Renn-Wochenenden zum Olympia-Eiskanal. Eine Premiere steht dabei auf dem Zeitplan des ersten Innsbruck-Weltcups: Die Frauen-Monobob-Weltserie, im Angebot aller IBSF-Rennserien im vor-olympischen Winter, wird erstmals im Rahmen des BMW IBSF Weltcups ausgetragen. Eine weitere Besonderheit in Innsbruck: Der COVID-19-Pandemie geschuldet gibt es keine Viererbob-Rennen, dafür an beiden Wochenenden je zwei Rennen im Männer-Zweierbob.


Skeleton-Athletin Janine Flock kommt ungeschlagen zum Heim-Weltcup

Das Heim-Team aus Österreich schickt bei der dritten Weltcup-Station einige Favorit:innen ins Rennen. Allen voran Skeleton-Athletin Janine Flock. Die EM-Dritte startete überragend in die Saison und gewann beide Rennen in Sigulda. Insgesamt drei Mal drückte Janine Flock den Bahnrekord in Sigulda nach unten und war auch mit ihren Startzeiten glücklich: „Da steckt viel Athletik-Arbeit dahinter.“ Nach fünf Wochen Training und Rennen in Lettland ist Österreichs erfolgreichste Skeleton-Athletin nun wieder auf der Heimbahn unterwegs – und der Olympia-Eiskanal in Innsbruck ist dafür bekannt, dass ein schneller Start der halbe Weg zum Sieg ist.


Zwei Medaillen-Chancen für Katrin Beierl, Saison-Debüt bei den Bob-Piloten

Gleich zwei Medaillen-Chancen hat am ersten Weltcup-Wochenende in Innsbruck Bob-Pilotin Katrin Beierl (AUT): Im Zweierbob könnte es nach Platz zwei und vier in Sigulda auch auf der Innsbrucker Heimbahn zu Edelmetall reichen. Gemeldet ist Katrin Beierl auch für das erste Rennen der Frauen-Monobob-Weltserie im Rahmen des BMW IBSF Weltcups. Dabei hat die EM-Dritte von 2019 schon Erfahrung damit, Anschieberin, Pilotin und Bremserin in einer Person zu sein: Im letzten Winter wurde sie am Königssee Siebte im Monobob. Bei der Saison-Premiere der Weltserie in Winterberg holte sie Anfang Dezember Bronze.

Ihr Saison-Debüt geben in Innsbruck Benjamin Maier und Markus Treichl (AUT). Die Bob-Piloten konnten in Sigulda nicht an den Start gehen, es gab im Team positive Corona-Tests.


Frauen-Monobob Weltserie erstmals im Rahmen des BMW IBSF Weltcups

Nach der Saison-Premiere der Frauen-Monobob-Weltserie mit neun Athletinnen aus sieben Nationen findet die Rennserie in Innsbruck auch erstmals parallel zum BMW IBSF Weltcup statt. Frauen-Monobob ist 2022 in Peking erstmals olympisch.


TV-Übertragungen und Livestreams für Sportfans

Auch wenn wegen der Corona-Vorschriften keine Fans an der Bahn erlaubt sind, dabei sein können die Sportfans in Österreich – und weltweit – natürlich trotzdem: Der >> ORF überträgt die Rennen im TV oder im eigenen Stream. Zudem sind alle Rennläufe im IBSF-Livestream (Youtube oder inklusive Live-Ergebnisticker direkt auf ibsf.org) zu sehen. ©RWH2020


Das Weltcup Wochenende in Innsbruck

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Änderungen sind möglich – die aktuellen Zeiten (Ortszeit der Bahn und jeweilige Ortszeit der Nutzer) stehen auf der IBSF-Website. ©RWH2020

Am Rande der Bande

Dänemark ist zum ersten Mal in der Geschichte des Sports sowohl mit Bob- als auch mit Skeleton-Athleten bei einer IBSF-Rennserie vertreten. Beim Auftakt zum IBSF Europacup Skeleton am 27. und 28. November in Winterberg (GER) startete Rasmus Johansen im Männer-Skeleton. Der 18-Jährige, Neunter der Olympischen Jugend-Winterspiele 2020, verpasste die Top Ten im zweiten Rennen dabei nur knapp. Platz elf war trotzdem mit Abstand das beste Resultat für den Nachwuchs-Athleten. Beim Bob-Europacup in Winterberg debütierte Pilot Jannick Bagge auf den Plätzen 33 und 32. Der amtierende dänische Meister im Dreisprung führt damit das erste Bob-Team des Landes seit 14 Jahren. Zuletzt waren dänische Bob-Athleten in der Saison 2005/2006 in den internationalen Rennserien aktiv. ©RWH2020


Katrin Beierl (AUT)
gelang mit Silber in Sigulda nicht nur ihre erste Weltcup-Medaille, sondern auch das beste Resultat der österreichischen Bob-Athletinnen im BMW IBSF Weltcup seit vier Jahren. Im Dezember 2016 wurde Christina Hengster, mittlerweile Vorsitzende des IBSF-Athlet:innen-Komitees, in Whistler (CAN) ebenfalls Zweite. ©RWH2020


Viktória Čerňanská (SVK), Silbermedaillen-Gewinnerin bei den Olympischen Jugend-
Winterspielen (YOG) Lausanne 2020, gehört zu den ersten Starterinnen bei der IBSF Frauen-Monobob Weltserie 2020/2021. Beim IBSF Europacup in Winterberg (GER) stand die Disziplin erstmals im Rennkalender. Die 18 Jahre Bob-Pilotin belegte unter neun Starterinnen Rang sieben. ©RWH2020


Benjamin Maier (AUT)
ist im BMW IBSF Weltcup 2020/2021 unter neuem Namen unterwegs: „Austrian Avalanche“ heißt das Bobteam nun. Das gab der EM-Dritte von 2017 im Sommer in der Tiroler Tageszeitung bekannt. „Wir wollten einen Namen haben, mit dem sich das ganze Team identifizieren konnte“, sagte Benjamin Maier in dem Bericht auf tt.com. „Jeder in der Truppe hat sich zehn Vorschläge ausgedacht, nach langen und intensiven Gesprächen haben wir uns auf diese neue Marke geeinigt.“ ©RWH2020

 

Saison-Sieger BMW IBSF Weltcup 2020/2021 - Skeleton

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Saison-Sieger BMW IBSF Weltcup 2020/2021 - Bob / Pilot*innen

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Weitere Informationen

 >> Athleten-Profile auf ibsf.org mit Medaillen-Übersicht, News und Fotos zu allen Athlet:innen

>> Alle Ergebnislisten von IBSF-Rennen und Trainings     >> Die aktuellen Rankings

>> Fotos gibt es beimFlickr-Account der IBSF (nur redaktionelle Zwecke und mit Foto-Nachweis!)

>> Presse-Akkreditierungen gibt es bei der jeweiligen Bahn - bitte rechtzeitig nach den COVID-19-Vorschriften erkundigen und vorab anmelden! >> Alle Infos zum COVID-19-Reglement der IBSF

 

Alle Rennen des BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcups 2020/2021 sind wie gewohnt im Livestream auf ibsf.org (mit Live-Ergebnisticker) oder Youtube zu sehen. Infos zu Sendern und TV-Übertragungen gibt es unter ibsf.org/de/sender 

 

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