Diese Seite verwendet Cookies, um ihre Web-Navigation zu verbessern.
Durch die weitere Verwendung der Seite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.
Für weitere Details klicken Sie bitte hier.
 
Photo: IBSF / Viesturs Lacis
Vorschau als PDF  

Beim vorletzten BMW IBSF Weltcup 2020/2021 werden Weichen für Gesamtsiege gestellt
Flock, Dukurs, Beierl und Friedrich im Weltcup, Frauen-Monobob Weltserie mit dabei

 

Königssee (RWH) Am Königssee (GER) steht am Wochenende (22.-24. Januar) der vorletzte BMW IBSF Weltcup im Winter 2020/2021 auf dem Programm. Beim siebten der acht Saison-Rennen fallen vermutlich bereits Vor-Entscheidungen über die Weltcup-Gesamtsiege in der vor-olympischen Saison.

Nicht am Start am Königssee sind einige der Nachwuchs-Stars im Bob- und Skeleton-Sport. Zweierbob-Europameisterin Laura Nolte (GER) blieb nach dem Weltcup in der Vorwoche in St. Moritz (SUI) und tritt dort bei den Junioren-Weltmeisterschaften an. Gleiches gilt unter anderem für Skeleton-Titelverteidiger Felix Keisinger (GER), Skeleton-Athletin Hannah Neise (GER), den Gesamt-Dritten im Zweierbob-Weltcup Michael Vogt aus der Schweiz oder den U23-Weltmeister im Zweierbob von 2020 Mihai Tentea (ROU).

Im Frauen-Skeleton führt vor dem BMW IBSF Weltcup am Königssee weiter Janine Flock. Mit drei Siegen und drei weiteren Podestplätzen in den bisherigen sechs Rennen brachte die Österreicherin 90 Zähler Abstand zwischen sich und Weltmeisterin Tina Hermann (GER) auf Rang zwei. Mit Blick auf die Statistiken könnten Hermann und auch Weltcup-Titelverteidigerin Jacqueline Lölling (GER) auf Platz drei Boden gutmachen: Janine Flock startet nun in ihr zehntes Weltcup-Rennen am Königssee, bislang kam sie zweimal aufs Podest. Tina Hermann und Jacqueline Lölling waren seit der Saison 2015/2016 bei jedem Königssee-Weltcup sowie der WM 2017 auf dem Podest und teilten Siege und Platz zwei unter sich auf.

Ähnlich komfortabel ist die Situation vor dem Königssee-Weltcup im Männer-Skeleton für den Führenden Martins Dukurs aus Lettland. 149 Zähler Vorsprung hat der sechsmalige Weltmeister nach vier Siegen und zweimal Platz zwei – Platz 18 würde ihm damit reichen, um die Weltcup-Führung zu verteidigen. Ein Führungswechsel im BMW IBSF Weltcup ist also unwahrscheinlich – obwohl der Zweitplatzierte Alexander Gassner vom Gastgeber-Team Deutschland durch seinen ersten Sieg in St. Moritz einen riesigen Motivationsschub bekommen haben dürfte.

Im Frauen-Zweierbob kommt Katrin Beierl (AUT) als Führende an den Königssee. Hier wurde sie 2019 erstmals EM-Dritte und könnte an ihre bislang zwei Podiumsplätze in diesem Winter anknüpfen. Die Konkurrenz ist jedoch stark: Aus dem deutschen Heim-Team ist die zuvor Führende Kim Kalicki wieder am Start, dazu Olympiasiegerin Mariama Jamanka und Titelverteidigerin Stephanie Schneider. Und auch die US-Teams blicken am Königssee auf eine Erfolgsgeschichte zurück: Weltmeisterin Kaillie Humphries, damals noch für Kanada am Start, und Elana Meyers Taylor feierten zwischen 2013 und 2020 je drei Siege bei Weltcups und WM. Die Frauen-Monobob Weltserie steht am Königssee ebenfalls wieder auf dem Programm.

Im Männer-Zweierbob und im Viererbob bleibt Francesco Friedrich (GER) der große Favorit. Er führt beide Gesamtwertungen an und könnte am Königssee die Marke von 50 Weltcup-Siegen knacken. Die Konkurrenz kommt einmal mehr aus dem eigenen Lager: Für den Zweitplatzierten Johannes Lochner ist Königssee die Heimbahn. Und: Francesco Friedrich „würde auf 15 anderen Bahnen lieber fahren“ als am Königssee, wie er in einem Interview nach dem Weltcup in St. Moritz bekannte. Ein Weltcup-Sieg im Viererbob ist Friedrich hier erst in der letzten Saison erstmals gelungen. Ein besseres Verhältnis zum Schauplatz des siebten Weltcups haben Benjamin Maier (AUT) und Justin Kripps (CAN). Beide standen hier bereits mehrfach auf dem Podium. ©RWH2021

 

Das Weltcup-Wochenende am Königssee

1

Änderungen sind möglich – die aktuellen Zeiten (Ortszeit der Bahn und jeweilige Ortszeit der Nutzer) stehen auf der IBSF-Website. ©RWH2020

Am Rande der Bande

Nick Cunningham (USA) hatte beim BMW IBSF Weltcup in Winterberg (GER) seinen ersten Einsatz als Coach beim US-Weltcup-Team. „Als Athlet habe ich hunderte Male an der Startlinie gestanden, aber heute war das erste Mal als Weltcup-Coach“, schrieb der frühere Bob-Pilot bei Twitter. „Ich liebe und vermisse die Wettkämpfe, aber meine wahre Leidenschaft ist definitiv, mit den Athletinnen und Athleten zu trainieren und ihnen zu helfen.“ Als Athlet nahm Nick Cunningham für die USA an den Olympischen Winterspielen 2010, 2014 und 2018 teil. Sein bestes Resultat war Rang zehn im Viererbob 2014 in Sochi. Im BMW IBSF Weltcup stand der heute 35-Jährige sechs Mal auf dem Podium. ©RWH2021

Katie Tannenbaum (ISV), Skeleton-Athletin von den Amerikanischen Jungferninseln, hat sich an einer neuen Disziplin probiert. Die 35-Jährige, seit 2011 international im Skeleton-Sport unterwegs und ab 2015 bei bislang 19 BMW IBSF Weltcups dabei, steuerte beim Training zum IBSF Nordamerika-Cup in Park City erstmals einen Monobob. „Ich will das in dieser Saison im Nordamerika-Cup erstmal testen“, sagte Katie Tannenbaum. „Wenn ich es mag, ist der Plan, in beiden Disziplinen zu starten.“ Für das Monobob-Experiment verzichtete Katie Tannenbaum sogar auf den BMW IBSF Weltcup „auf meiner Lieblingsbahn in St. Moritz“. Auf den Start bei den Monobob-Rennen in Park City verzichtete Katie Tannenbaum dann jedoch. „Ich habe gemerkt, dass ich den Skeleton-Sport auf ganz andere Weise liebe als das Fahren mit dem Monobob“, sagte sie nach den Trainingsläufen. „Im Bob werde ich zu sehr hin und her geworfen und schlage mit dem Helm an die Seiten.“ Katie Tannenbaum wird nun zunächst die Skeleton-Rennen beim Nordamerika-Cup in Park City und Lake Placid fahren und kommt dann zu den BMW IBSF Weltmeisterschaften in Altenberg (GER) Anfang Februar. ©RWH2021

Die drei bisherigen Jugend-Olympiasiegerinnen im Skeleton waren in St. Moritz (SUI) erstmals gemeinsam am Weltcup-Start: Jacqueline Lölling (GER), Dritte in St. Moritz, holte den Titel bei den ersten Olympischen Jugend-Winterspielen (YOG) 2012. Ashleigh Pittaway (GBR), in St. Moritz auf Rang zwölf, gewann 2016 YOG-Gold. Und die 17 Jahre alte Anastasiia Tsyganova (RUS), Jugend-Olympiasiegerin 2020, überraschte auf dem Olympia Bobrun bei ihrem Debüt mit Weltcup-Rang zehn. ©RWH2021

 

Saison-Sieger BMW IBSF Weltcup 2020/2021 - Skeleton

2

 

Saison-Sieger BMW IBSF Weltcup 2020/2021 - Bob / Pilot*innen

3


Weitere Informationen

 >> Athleten-Profile auf ibsf.org mit Medaillen-Übersicht, News und Fotos zu allen Athlet:innen

>> Alle Ergebnislisten von IBSF-Rennen und Trainings     >> Die aktuellen Rankings

>> Fotos gibt es beimFlickr-Account der IBSF (nur redaktionelle Zwecke und mit Foto-Nachweis!)

>> Presse-Akkreditierungen gibt es bei der jeweiligen Bahn - bitte rechtzeitig nach den COVID-19-Vorschriften erkundigen und vorab anmelden! >> Alle Infos zum COVID-19-Reglement der IBSF

 

Alle Rennen des BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcups 2020/2021 sind wie gewohnt im Livestream auf ibsf.org (mit Live-Ergebnisticker) oder Youtube zu sehen. Infos zu Sendern und TV-Übertragungen gibt es unter ibsf.org/de/sender 

 

Weitere Infos, Bilder und Videos auf unseren Social-Media-Kanälen / @IBSFsliding:

www.facebook.com/IBSFsliding
www.twitter.com/ibsfsliding
www.instagram.com/ibsfsliding
www.youtube.com/IBSFsliding
www.flickr.com/photos/ibsfsliding
www.tiktok.com/@ibsfsliding

  

Related Tags

Themenspezifische News