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BMW IBSF World Cup BObsleigh and Skeleton Innsbruck; Photo: IBSF / Viesturs Lacis

Zwei Österreicherinnen kommen als Titelverteidigerinnen auf die Heimbahn

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Innsbruck (RWH) Der Olympia Eiskanal Innsbruck (AUT) ist am Wochenende (19.-21. November) Austragungsort des Auftakts zum BMW IBSF Weltcup 2021/2022. In sechs olympischen Disziplinen geht es um die ersten Weltcup-Punkte der Saison. Bei den Winterspielen in Peking im Februar 2022 geht es für die Athletinnen und Athleten des Internationalen Bob & Skeleton Verbands IBSF erstmals jeweils in drei Disziplinen um Olympia-Medaillen: Bei den Frauen im Skeleton, Zweierbob und als Premiere im Monobob, bei den Männern stehen Skeleton sowie Zweier- und Viererbob auf dem Programm. 

Zwei Monate bleiben für Olympia-Qualifikation

Mit dem Weltcup-Start in Innsbruck bleiben den IBSF-Sportlern knapp zwei Monate und 126 Rennen über alle Serien und Disziplinen, um sich für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking zu qualifizieren. Im IBSF Nordamerika-Cup, Europacup und Interkontinental-Cup sind die ersten Punkte bereits vergeben.

Zur Deadline am 16. Januar 2022 enden alle relevanten Rennserien, die Ergebnisse fließen ins IBSF-Ranking ein. Dieses Ranking ist dann die Grundlage für die Vergabe der Olympia-Startplätze an die jeweiligen Nationen. Detaillierte Informationen zur Olympia-Qualifikation in den IBSF-Disziplinen und weitere Infos rund um die Winterspiele gibt es im Download-Bereich auf ibsf.org. 

>> PDF Qualification System Olympic Winter Games Beijing 2022, Skeleton

>> PDF Qualification System Olympic Winter Games Beijing 2022, Bob

Rekord-Starterfeld im Frauen-Monobob

28 Pilotinnen aus 18 Nationen sind in Innsbruck für die Frauen-Monobob Weltserie gemeldet – mehr als bei allen bisherigen Rennen der Serie im Rahmen des BMW IBSF Weltcups. Monobob gehört in der Olympia-Saison zu allen IBSF-Rennserien und wird daher auch beim Europacup und Nordamerika-Cup gefahren. In Innsbruck mit dabei sind unter anderem Mono- und Zweierbob-Weltmeisterin Kaillie Humphries aus den USA und Zweierbob-Olympiasiegerin Mariama Jamanka (GER), die den Olympia-Test im Yanqing Sliding Center von Peking gewonnen hatte. Aber auch reine Monobob-Pilotinnen wie die Niederländerin Karlien Sleper oder Simidele Adeagbo aus Nigeria gehen an den Start.

Heim-Team aus Österreich mit zwei Titelverteidigerinnen am Start

Im Frauen-Skeleton sowie im Frauen-Zweierbob kommt das Heim-Team aus Österreich mit den Weltcup-Titelverteidigerinnen zum Auftakt nach Innsbruck. Im Frauen-Skeleton stand Janine Flock (AUT) in der vergangenen Saison bei allen acht Weltcups auf dem Podium, feierte dabei drei Siege, und holte sich zum zweiten Mal nach 2015 den Gesamtsieg im BMW IBSF Weltcup. Eine Premiere war der Gesamtsieg im Frauen-Zweierbob für Janine Flocks Teamkollegin Katrin Beierl: Die EM-Dritte durfte als erste Bob-Pilotin aus Österreich den großen Kristallkugel-Pokal in Empfang nehmen. Was die Gesamtsiege für die Österreicherinnen ganz besonders machte: Das Weltcup-Finale 2020/2021 fand daheim in Innsbruck statt. ©RWH2021

Der Weltcup-Auftakt in Innsbruck
Tabelle Zeitplan D

Änderungen sind möglich – die aktuellen Zeiten (Ortszeit der Bahn und jeweilige Ortszeit der Nutzer) stehen auf der IBSF-Webseite. ©RWH2021

 

Am Rande der Bande 

Chris Spring (CAN) kann im Olympia-Winter auf einen ganz besonderen Viererbob zurückgreifen. Francesco Friedrich (GER) verkaufte dem Kanadier vor Saison-Beginn den Schlitten, mit dem er 2018 in PyeongChang zu Olympia-Gold sowie 2019 und 2020 zu zwei WM-Titel gefahren war. „Möge der Schlitten das Team allzeit sicher ins Ziel bringen“, schrieb der Rekord-Weltmeister auf dem Instagram-Kanal des Bobteams Friedrich. ©RWH2021

 

Nicole Silveira (BRA) ist mit den drei ersten Siegen ihrer Karriere in die Olympia-Saison gestartet. Beim Auftakt zum IBSF Nordamerika-Cup in Whistler (CAN) ließ die Skeleton-Athletin aus Brasilien bei allen drei Rennen ihre 18 Konkurrentinnen aus 13 Nationen hinter sich – beim dritten Rennen auf der Olympia-Bahn von 2010 betrug ihr Vorsprung auf Platz zwei fast eine Sekunde. Wenige Tage später zeichnete das Olympische Komitee von Brasilien die 27-Jährige zum zweiten Mal nach 2019 mit dem Brasil Olímpico Award in der Kategorie Eissport aus. ©RWH2021

 

Mike Douglas (CAN) unterstützt als Coach in der Saison 2021/2022 Skeleton-Athletin Shannon Galea aus Malta. Der 50 Jahre alte Kanadier, WM-Elfter bei seinem letzten Rennen im Winter 2012, stand mit seiner Athletin beim Auftakt zum IBSF Nordamerika-Cup in Whistler erstmals am Start. Der Bob- und Skeleton-Verband von Malta ist eines der jüngsten Mitglieder der IBSF – um starten zu können, initiierte Athletin Shannon Galea zunächst die Gründung und die Aufnahme als IBSF-Mitgliedverband und bestritt im Januar 2021 ihr erstes IBSF-Rennen. ©RWH2021

 

Jonathan Yaw (MAS) ist der erste IBSF-Athlet aus Malaysia. Das Land ist seit 2021 Mitglied im Internationalen Bob & Skeleton Verband IBSF. Der 25-Jährige startete 2020 zunächst als Skeleton-Athlet für Australien, noch im März 2021 gewann er beim IBSF-Rennen in PyeongChang. Als Starter für Malaysia belegte Jonathan Yaw beim IBSF Nordamerika-Cup in Whistler (CAN) die Plätze 27, 23 und 20. ©RWH2021

Die Weltcup-Titelverteidiger, Weltmeister und Europameister 2021 – Skeleton

 Tabelle Skeleton D

Die Weltcup-Titelverteidiger, Weltmeister und Europameister 2021 – Bob

 Tabelle Bob M D

 Tabelle Bob W D

>> Athleten-Profile auf ibsf.org mit Medaillen-Übersicht, News und Fotos zu allen Athlet:innen

 

>> Alle Ergebnislisten von IBSF-Rennen und Trainings

>> Fotos gibt es beim Flickr-Account der IBSF (nur redaktionelle Zwecke und mit Foto-Nachweis!)

>> Presse-Akkreditierungen gibt es bei der jeweiligen Bahn – bitte rechtzeitig nach den COVID-19-Vorschriften erkundigen und vorab anmelden!

>> Alle Infos zum COVID-19-Reglement der IBSF

Alle Rennen des BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcups 2021/2022 sind wie gewohnt im Livestream auf ibsf.org (mit Live-Ergebnisticker) oder Youtube zu sehen. Infos zu Sendern und TV-Übertragungen gibt es unter ibsf.org/de/sender 

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