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Vorschau: BMW IBSF Weltcup begeht Jahreswechsel 2021/2022 mit Renn-Wochenende in Sigulda ; Photos: IBSF / Viesturs Lacis

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Sigulda (RWH) Mit einem vollen Renn-Wochenende verabschieden die Athletinnen und Athleten des Internationalen Bob & Skeleton-Verbands IBSF das vor-olympische Jahr und begrüßen 2022 mit den Olympischen Winterspielen in Peking als Höhepunkt. Am 31. Dezember 2021 sowie am 1. und 2. Januar 2022 steht beim BMW IBSF Weltcup in Sigulda (LAT) das sechste Event der Saison an.

Während manche Athletinnen und Athleten ihre nationalen Qualifikations-Kriterien bereits erfüllt haben und zumindest diesen einen Schritt entspannter in die kommenden Weltcup-Rennen gehen können, steigt für andere der Druck. Für die Bob-Athlet:innen aus Großbritannien beispielsweise ist die Vorgabe „drei Platzierungen unter den besten zwei Dritteln des Weltcup-Starterfeldes“. Kein Problem also für Brad Hall, der das sowohl im Zweier- als auch im Viererbob bereits nach den ersten drei Rennen erledigt hatte. Gleiches gilt für Melanie Hasler (SUI), Sechste und Siebte im Frauen-Zweierbob beim Saison-Auftakt in Innsbruck (AUT) und im Monobob dreimal auf Rang acht. Die Vorgabe für die Schweizer: dreimal Rang acht oder besser. Eine, die in der Olympia-Saison noch um jeden Platz kämpfen muss, ist dagegen Skeleton-Athletin Jacqueline Lölling (GER). Der Olympia-Zweiten von PyeongChang fehlen für die deutschen Qualifikations-Kriterien – zwei Podestplätze oder dreimal Top Acht – derzeit noch zwei Platzierungen unter den ersten drei oder zumindest acht. Lediglich Weltcup-Rang vier beim BMW IBSF Weltcup in Winterberg (GER) war für die Weltmeisterin von 2017 bislang ein Qualifikations-Resultat.

Im Männer-Zweierbob stehen in Sigulda gleich zwei Rennen auf dem Programm: Viererbob-Rennen können auf der Bahn nicht gefahren werden, daher gab es den Doppelpack im großen Schlitten im Dezember in Winterberg. Im kleinen Schlitten ist und bleibt Francesco Friedrich das Maß der Dinge: Seit seinem Olympiasieg 2018 in PyeongChang bestritt er 31 Zweierbob-Rennen im BMW IBSF Weltcup – und gewann 27 davon. In den übrigen vier wurde er Zweiter. Dazu kommen die WM-Titel 2019, 2020 und 2021. Lediglich Teamkollege Johannes Lochner und dem Letten Oskars Ķibermanis gelang seit den letzten Winterspielen ein Sieg gegen den derzeit unbestritten besten Zweierbob-Piloten der Welt. Lokalmatador Ķibermanis unter anderem im Februar 2020 in Sigulda – damals sicherte sich der Lette vor tausenden heimischen Fans an der Bahn auch den EM-Titel.

Ein Heimspiel ist der BMW IBSF Weltcup in Sigulda auch für die Lokalmatadoren Martins und Tomass Dukurs im Männer-Skeleton. Gemeinsam sind die Brüder für alle 60 Weltcup-Siege des Landes verantwortlich – Tomass für den ersten im Februar 2004, Martins für die bislang 59 weiteren. Auf seiner Heimbahn in Sigulda ist für Rekord-Weltmeister Martins also sein 60. Sieg in der Rennserie möglich.

Im Frauen-Zweierbob kommen beim BMW IBSF Weltcup in Sigulda neue Namen auf die Weltcup-Starterliste: Die Pilotinnen-Plätze der Weltcup-Führenden Laura Nolte, von Olympiasiegerin Mariama Jamanka und der WM-Zweiten Kim Kalicki nehmen für dieses Rennen Stephanie Schneider, Lisa Buckwitz und Anne Spreeuwers ein. ©RWH2021

Der Zeitplan von Sigulda

Änderungen sind möglich – die aktuellen Zeiten (Ortszeit der Bahn und jeweilige Ortszeit der Nutzer) stehen auf der IBSF-Webseite. ©RWH2021

 Zeitplan SIG 21 22

Am Rande der Bande

Bob-Pilotin Melanie Hasler (SUI) muss verletzungsbedingt auf den BMW IBSF Weltcup in Sigulda verzichten. Im zweiten Zweierbob-Lauf in Altenberg (GER) hatte sich die 23-Jährige, Zweite im Frauen-Monobob beim Olympia-Test im Yanqing Sliding Center, eine Zerrung im Oberschenkel zugezogen und konnte im Ziel nur mit Unterstützung aus dem Bob aussteigen. „Das war eine schwierige Entscheidung für meinen Verband, die Ärzte und für mich – aber manchmal muss man einen Schritt zurückgehen, um Anlauf zu nehmen“, schrieb Melanie Hasler bei Instagram. ©RWH2021

Skeleton-Athletin Kimberley Bos (NED) ist neu im Athletenkomitee des Olympischen Komitees der Niederlande (NOC*NSF). Laut einer Meldung auf nocnsf.nl wird sich die Weltcup-Führende zunächst auf die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking konzentrieren und dann im Anschluss im Komitee aktiv werden. „Als Athletin in einer noch unbekannten Sportart – der BSBN ist der kleinste Sportverband in den Niederlanden – kann ich mich gut in die Spitzensportler einfühlen, die sich nicht immer gesehen fühlen. Sie dürfen auf keinen Fall vergessen werden, und ich werde mich gerne für ihre Interessen einsetzen“, sagte Kimberley Bos in der Meldung. ©RWH2021

Olympia-Gewichtheberin Tia-Clair Toomey (AUS) hat beim IBSF-Nordamerika-Cup in Lake Placid (USA) ihr Debüt als Bob-Anschieberin gegeben. Die 28-Jährige, Commonwealth-Games-Siegerin 2018 bei den Frauen bis 58 kg, wurde mit Pilotin Ashleigh Werner in allen drei Rennen Zweite. Tia-Clair Toomey kam bei den Olympischen Spielen 2016 in ihrer Gewichtsklasse auf Rang 14 und gewann von 2017 bis 2021 jeweils die CrossFit Games. ©RWH2021

Saison-Sieger BMW IBSF Weltcup 2021/2022 – Skeleton

Sieger Skeleton SIG 21 22

 

 Saison-Sieger BMW IBSF Weltcup 2021/2022 – Bob Frauen

 Sieger WBob SIG 21 22

 

 Saison-Sieger BMW IBSF Weltcup 2021/2022 – Bob Männer

 Sieger MBob SIG 21 22

 

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Alle Rennen des BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcups 2021/2022 sind wie gewohnt im Livestream auf ibsf.org (mit Live-Ergebnisticker) oder Youtube zu sehen. Infos zu Sendern und TV-Übertragungen gibt es unter ibsf.org/de/sender 

       

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