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Vorschau: Beim Finale zum BMW IBSF Weltcup 2021/2022 geht es um die Olympia-Qualifikation, Photos: IBSF / Viesturs Lacis

Weltcup-Gesamtsieger und Europameister in sechs olympischen Disziplinen werden gekürt

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St. Moritz (RWH) Zum Abschluss des BMW IBSF Weltcups 2021/2022 in St. Moritz (SUI) geht es für viele Athletinnen und Athleten noch einmal um alles: Das achte Saison-Rennen ist die letzte Gelegenheit, wichtige Punkte für das IBSF-Ranking zu sammeln. Am Sonntag (16. Januar) endet die Qualifikationsphase für die Olympischen Winterspiele 2022, die Anfang Februar in Peking (CHN) beginnen. Das IBSF-Ranking ist die Grundlage für die Vergabe der Olympia-Startplätze an die jeweiligen Nationen. Detaillierte Informationen zur Olympia-Qualifikation in den IBSF-Disziplinen und weitere Infos rund um die Winterspiele gibt es im Download-Bereich auf ibsf.org. 

>> PDF Qualification System Olympic Winter Games Beijing 2022, Skeleton

>> PDF Qualification System Olympic Winter Games Beijing 2022, Bob

Nach den Rennen steht zudem fest, welche Athletinnen und Athleten die großen Kristallkugel-Pokale für den Weltcup-Gesamtsieg ihrer Disziplin bekommen. Und nicht zuletzt werden auf dem Olympia Bobrun St. Moritz-Celerina auch die Europameisterinnen und Europameister in allen sechs olympischen Disziplinen gekürt.

Im Frauen-Skeleton steht die Niederländerin Kimberley Bos vor dem ersten Weltcup-Gesamtsieg für die Niederlande. Die 28-Jährige, Gesamt-Dritte im BMW IBSF Weltcup 2020/2021, fährt im Olympia-Winter die Saison ihres Lebens und feierte für ihre Nation die beiden ersten Weltcup-Siege im Skeleton-Sport. Bestes Weltcup-Resultat der Niederländerin in St. Moritz: ein Platz fünf im Januar 2017. Als EM-Titelverteidigerin kommt Elena Nikitina nach St. Moritz. Die Russin war 2021 zum vierten Mal Skeleton-Europameisterin.

Im Männer-Skeleton könnte der Führende Martins Dukurs aus Lettland in St. Moritz bereits seinen elften Gesamtsieg feiern – und EM-Titel Nummer zwölf. EM-Titelverteidiger ist Alexander Tretiakov aus Russland, der 2021 in Winterberg nach 14 Jahren zum zweiten Mal Gold gewann.

Bei den Bob-Athletinnen geht es in St. Moritz um die letzten Punkte für die Gesamtwertungen im Frauen-Zweierbob und der Frauen-Monobob Weltserie – und um den ersten EM-Titel in der neuen Olympia-Disziplin Monobob. Führende in beiden Disziplinen ist vor dem Finale in St. Moritz Elana Meyers Taylor (USA). Auch das Heim-Team aus der Schweiz hofft in St. Moritz auf gute Resultate: Melanie Hasler feierte im letzten Winter auf dem Olympia Bobrun auf Rang drei ihren ersten Podestplatz im BMW IBSF Weltcup, Teamkollegin Martina Fontanive erreichte in Winterberg (GER) beim vorletzten Saisonrennen auf Rang sieben ihre beste Saison-Platzierung. 

Im Männer-Zweierbob ist Olympiasieger, Weltmeister und Weltcup-Titelverteidiger Francesco Friedrich der fünfte Gesamtsieg kaum noch zu nehmen. Reichen würde Friedrich dafür Platz 18 beim Finale. Der zweitplatzierte Russe Rostislav Gaitiukevich hätte dann auch mit einem Sieg in St. Moritz nicht genug Punkte, um den Deutschen noch abzufangen. Friedrich ist zudem EM-Titelverteidiger im kleinen und im großen Schlitten.

Im Viererbob hatte sich Friedrich den Weltcup-Gesamtsieg bereits beim siebten der acht Saison-Rennen in Winterberg gesichert. Mit 1575 Punkten und 229 Zählern Vorsprung liegt er uneinholbar vorn. ©RWH2022

Der Zeitplan von St. Moritz

Zeitplan STM
Änderungen sind möglich – die aktuellen Zeiten (Ortszeit der Bahn und jeweilige Ortszeit der Nutzer) stehen auf der IBSF-Webseite. ©RWH2022

 

Am Rande der Bande 

Weitsprung-Olympiasieger Greg Rutherford (GBR) gehört seit Saison-Beginn zum Team des Bob- und Skeleton-Verbands von Großbritannien (British Bobsleigh & Skeleton, BBSA). Der 34-Jährige holte 2012 in London Olympia-Gold, 2018 gab er sein Karriere-Ende in der Leichtathletik bekannt. Nun gehört Greg Rutherford zum Viererbob-Team von Pilot Lamin Deen und will sich für einen Start bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking qualifizieren. Beim Weltcup in Winterberg (GER) kam Olympiasieger Rutherford erstmals als Anschieber im Team Deen zum Einsatz – im Quartett mit Sam Blanchet und Luke Dawes belegten sie Rang 17. ©RWH2022

Mihai Pacioianu (ROU) hatte in Winterberg (GER) seinen ersten Weltcup-Einsatz im Olympia-Winter 2021/2022 – allerdings nicht wie seit 2014 im Männer-Skeleton, sondern im Männer-Zweierbob. Mit Pilot Mihai Tentea, U23-Weltmeister und Junioren-Europameister 2021, ging der 21-Jährige erstmals im Bob an den Start. Das Duo verpasste den zweiten Rennlauf auf Platz 21 knapp. Bereits 2020, ebenfalls in Winterberg, sollte Mihai Pacioianu als Anschieber im Viererbob für Pilot Tentea einspringen. Das Quartett ging dann aber nicht an den Start. Im Männer-Skeleton belegte der Rumäne damals an dem Wochenende Platz 28 im BMW IBSF Weltcup. ©RWH2022

Margot Boch (FRA) hat in der Frauen-Monobob Weltserie ihren ersten Sieg gefeiert. Beim IBSF Europacup in Innsbruck (AUT) verwies sie Stephanie Schneider (GER) und die Australierin Ashleigh Werner auf die Plätze zwei und drei. Im Frauen-Zweierbob belegte die U23-Weltmeisterin in Innsbruck mit Anschieberin Sandie Clair Platz zwei. ©RWH2022

Agathe Bessard (FRA) ist Junioren-Europameisterin 2022 im Frauen-Skeleton. Die Dritte der Olympischen Jugend-Winterspiele 2016 feierte mit ihrem ersten Europacup-Sieg in Altenberg (GER) auch zugleich den ersten Junioren-EM-Titel. Der Titel im Männer-Skeleton ging an Junioren-Weltmeister Evgeniy Rukosuev (RUS), der auch die Gesamtwertung im IBSF Interkontinentalcup 2021/2022 gewonnen hatte. ©RWH2022

Saison-Sieger BMW IBSF Weltcup 2021/2022 – Skeleton

 Skel STM

 

Saison-Sieger BMW IBSF Weltcup 2021/2022 – Bob Frauen

 BobW STM

 

 Saison-Sieger BMW IBSF Weltcup 2021/2022 – Bob Männer

 Bob M STM

 

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Alle Rennen des BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcups 2021/2022 sind wie gewohnt im Livestream auf ibsf.org (mit Live-Ergebnisticker) oder Youtube zu sehen. Infos zu Sendern und TV-Übertragungen gibt es unter ibsf.org/de/sender 

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