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Photo: Viestur Lacis
Justin Kripps holt Silber vor Johannes Lochner mit Bronze

Königssee (RWH) Zweierbob-Gold und der insgesamt vierte Titel in Folge: Francesco Friedrich aus Deutschland ist der Sieger bei den BMW IBSF Weltmeisterschaften 2017 am Königssee (GER). Mit vier Mal Lauf-Bestzeit fuhr der 26 Jahre alte Bob-Pilot mit Anschieber Thorsten Margis einen Vorsprung von 1,20 Sekunden vor dem Rest des Feldes im Männer-Zweierbob heraus und sicherte sich nach 2013, 2015 und 2016 den vierten Titel in Folge.

Francesco Friedrich schließt damit zum legendären italienischen Bob-Piloten Eugenio Monti auf. Der gewann 1957, 1958, 1959, 1960 und 1961 als bislang einziger Pilot sogar fünf Mal in Folge den WM-Titel (der Olympiasieg 1960 zählte gleichzeitig als WM-Titel).

Silber und damit seine erste WM-Medaille feierte am Königssee Justin Kripps aus Kanada. Sein Anschieber Jesse Lumsden hatte bereits 2012 in Lake Placid mit Pilot Lyndon Rush WM-Silber im Männer-Zweierbob gewonnen.

Lokalmatador Johannes Lochner mit Joshua Bluhm (GER, 1,25 Sekunden zurück) verteidigte im vierten Rennlauf die Bronzemedaille vor dem lettischen Duo Oskars Kibermanis/Matiss Miknis auf Rang vier.

Nick Poloniato/Neville Wright (CAN) auf Rang fünf und Rudy Rinaldi/Boris Vain (MON) mit Rang zehn feierten bei den BMW IBSF Weltmeisterschaften 2017 ihre mit Abstand besten WM-Resultate. ©RWH2017

Stimmen

Francesco Friedrich (GER, Weltmeister 2013, 2015, 2016 und 2017)

„Es waren gute Starts und vier klasse Läufe. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht nach dem Weltcup hier. Daran, mal der beste Bobfahrer aller Zeiten zu werden, müsste ich noch arbeiten, da sind noch ein paar andere davor. Aber ich bin ja noch nicht ganz so alt."

Justin Kripps (CAN, WM-Zweiter 2017, Olympia-Sechster 2014, WM-Achter 2016)

„Erstmal möchte ich mich bei allen bedanken, die uns unterstützen. Das war keine leichte Saison für uns aber wir haben es jetzt geschafft, das Ruder rumzureißen. Und die Bahn am Königssee liebe ich sowieso.“

Johannes Lochner (GER, WM-Dritter 2017, WM-Zweiter 2015 (zeitgleich mit Oskars Melbardis) und 2016, Junioren-Weltmeister 2016)

„Schade, dass die ersten drei Läufe mehr oder weniger Grütze waren. Der vierte Lauf hat gezeigt, dass es geht. Das war Bobfahren, alles davor vergessen wir mal. Jetzt bin ich erstmal froh, dass es vorbei ist und wir den Podestplatz halten konnten. Nächste Woche beim Vierer können wir sicher auch am Start nochmal was zulegen, dann wird das schon laufen."

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