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Photo: Bobverband Liechtenstein
Schaan (RWH) Mit einer mobilen Anschubbahn hat der Bobverband Liechtenstein die Weichen für ein effektiveres Training seiner Athletinnen und Athleten gestellt. Die 81 Meter lange Anschub-Strecke, eine von nur zwei solcher mobiler Bahnen in Europa, wurde am 12. Juni in Schaan vom Liechtensteiner Regierungschef Adrian Hasler und Bobverbandspräsident Iwan J. Ackermann eingeweiht.
Angeleitet wurde das erste Demonstrations-Training auf der neuen Strecke von Bob-Pilot und Anschubtrainer Beat Hefti aus der Schweiz, dem Olympia-Zweiten (Zweierbob) von Sochi und fünfmaligen Europameister. «Die Anschubbahn ist die perfekte Möglichkeit, die Anschub- und vor allem auch die Einsteigetechnik zu erlernen und zu automatisieren», sagte der Liechtensteiner Sportchef Srecko Kranz in der Pressemeldung des Verbands. «Für uns ist diese mobile Variante ideal, weil wir die Anschubbahn so auch bei öffentlichen Events oder Firmenveranstaltungen aufbauen und den Bobsport so einem breiteren Publikum zugänglich machen können», ergänzte Präsident Iwan Ackermann.
In Sachen Training kooperiert der Bobverband Liechtenstein zudem seit einem Jahr mit dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD). «Unser Ziel muss sein, bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen vier Läufe, bei EM sowie im Europa- und Weltcup zwei Läufe fahren zu dürfen, sprich in den Top-20 klassiert zu sein», sagte Sportchef Kranz. Der Bob-Nachwuchs von Liechtenstein trainiert zudem für die Olympischen Jugend-Winterspiele 2020 in Lausanne im Nachbarland Schweiz. ©RWH2017

Photo: Bobverband Liechtenstein
von links nach rechts am Schlitten: wan J. Ackermann (Präsident Bobverband Liechtenstein), Anschubtrainer Beat Hefti, Andrian Hasler (Regierungschef Liechtenstein)

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