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Photos: IBSF / Viesturs Lacis

Stephanie Schneider sichert sich erstmals Weltcup-Gesamtsieg

Sigulda (RWH) Mit einer Überraschung ist der BMW IBSF Weltcup 2019/2020 zu Ende gegangen. Beim Finale in Sigulda (LAT), das gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet wurde, ging der Sieg an Nadezhda Sergeeva/Elena Mamedova (RUS). Damit kommen die Europameisterinnen im Frauen-Zweierbob erstmals aus Russland. Für das Duo war es auch der erste Sieg im BMW IBSF Weltcup.

Platz zwei im Weltcup und EM-Silber sicherten sich, ebenfalls überraschend, Andreea Grecu/Ioana Gheorghe aus Rumänien. 0,02 Sekunden hinter den Siegerinnen feierte die Junioren-Weltmeisterin von 2018 und Europacup-Gesamtsiegerin von 2020 ihren ersten Podestplatz im BMW IBSF Weltcup und die erste EM-Medaille für Rumänien im Frauen-Zweierbob. Im zweiten Rennlauf stellten Grecu/Georghe einen neuen Startrekord (5,29 Sekunden) und Bahnrekord (50,96 Sekunden) in Sigulda auf.

Weltcup-Rang drei (0,07 Sekunden zurück) und EM-Bronze gingen in Sigulda an Stephanie Schneider/Lisette Thöne (GER). Schneider, die WM-Zweite von 2019, sicherte sich mit insgesamt 1611 Punkten erstmals den Gesamtsieg im BMW IBSF Weltcup.

Olympiasiegerin, Weltmeisterin und Weltcup-Titelverteidigerin Mariama Jamanka aus Deutschland wurde in Sigulda mit Erline Nolte Vierte und beendete den BMW IBSF Weltcup 2019/2020 auf Gesamt-Rang zwei (1573 Punkte).

Dabei war das Rennen um die letzten Weltcup-Punkte und die EM-Medaillen von Beginn an ausgesprochen spannend: Bereits nach dem ersten Rennlauf trennten die Schlitten auf den Plätzen eins bis vier lediglich 0,07 Sekunden.

Dritte im Gesamt-Weltcup wurden erstmals die Kanadierin Christine de Bruin (1514 Punkte). Mit Anschieberin Kristen Bujnowski belegte die WM-Dritte von 2019 in Sigulda Rang fünf.

Weitere Informationen sowie die Weltcup-Resultate und das aktuelle Gesamt-Ranking gibt es auf ibsf.org. ©RWH2020

Nadezhda Sergeeva (RUS, Europameisterin 2020, EM-Zweite 2017)

„Das ist einfach nur – wow, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ein unglaublich knappes Rennen, mal waren wir ein paar Hundertstel hinten, dann wieder vorn. Entscheidend war heute wirklich auch der gute Start.“

Andreea Grecu (ROU, EM-Zweite 2020, Europacup-Gesamtsiegerin 2020, Junioren-Weltmeisterin 2017)

„Ganz ehrlich – ich stehe etwas unter Schock. Das ist unser erstes Weltcup-Podium und dann noch mit EM-Silber. Das ist ganz neu für mich und ganz besonders. Alle Arbeit, die wir in den letzten Jahren geleistet haben, hat sich heute ausgezahlt. Ich bin sehr glücklich.“

Stephanie Schneider (GER, Weltcup-Gesamtsiegerin 2020, WM-Zweite 2019, Europameisterin 2018)

„Heute wird erstmal gefeiert. Ich glaube niemand, auch ich selbst nicht, hätte gedacht, dass wir heute aufs Treppchen fahren. Ich bin ziemlich happy, dass Lisette so ein geiles letztes Rennen hatte und ich mir damit noch den Gesamt-Weltcup holen konnte.“

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