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Photos: IBSF / Viesturs Lacis

Francesco Friedrich sichert sich vorzeitig Weltcup-Gesamtsieg

Sigulda (RWH) Mit dem ersten Weltcup-Sieg im Zweierbob für Lokalmatador Oskars Kibermanis ist das vorletzte Rennen zum BMW IBSF Weltcup 2019/2020 zu Ende gegangen. Vor heimischem Publikum sicherten sich Kibermanis und Anschieber Matiss Miknis in einem ausgesprochen knappen Rennen erstmals Platz eins im Weltcup.

Auf Rang zwei kam in Sigulda Olympiasieger und Weltmeister Francesco Friedrich mit Martin Grothkopp (GER, 0,07 Sekunden zurück) vor dem kanadischen Duo Justin Kripps/Ben Coakwell (0,33 Sekunden zurück).

Damit hat sich Francesco Friedrich vorzeitig den Gesamtsieg im BMW IBSF Weltcup 2019/2020 gesichert. Der Titelverteidiger hat vor dem Finale am Sonntag, ebenfalls in Sigulda, 264 Zähler Vorsprung auf den zweitplatzierten Justin Kripps (CAN). Da es für einen Sieg 225 Punkte gibt, kann Kripps den Deutschen im Gesamt-Weltcup nicht mehr einholen. Dritter in der Gesamtwertung ist aktuell Oskars Kibermanis mit 1253 Punkten und 13 Zählern Rückstand auf Platz zwei.

Der letzte BMW IBSF Weltcup der Saison zählt übrigens gleichzeitig als Europameisterschaft.

Junioren-Europameister Rostislav Gaitiukevich (RUS) beendete in Sigulda mit Anschieber Roman Koshelev seinen ersten Zweierbob-Weltcup auf Rang vier und lediglich 0,03 Sekunden hinter den Medaillen-Plätzen.

Weitere Informationen sowie die Weltcup-Resultate und das aktuelle Gesamt-Ranking gibt es auf ibsf.org. ©RWH2020

Oskars Kibermanis (LAT, Gesamtweltcup-Zweiter 2019)

„Das ist ganz unwirklich, mein erster Weltcup-Sieg im Zweierbob. Das motiviert mich noch mehr. Das große Rennen ist natürlich am Sonntag mit der EM. Wir wollen dann noch besser starten und auch fahren.“

Francesco Friedrich (GER, Weltcup-Gesamtsieger 2020, Olympiasieger 2018, fünf Mal Weltmeister)

„Am Ende war der zweite Lauf nicht sauber. Da kennt sich Kibermanis einfach besser aus und hat verdient gewonnen. Dass es heute schon zum Gesamtsieg gereicht hat, ist perfekt.

Justin Kripps (CAN, Olympiasieger 2018, Weltcup-Gesamtsieger 2018)

„Das war ein wildes Rennen. Sigulda ist eine schwierige Bahn und es war wirklich aufregend. Dies hier ist eine gute Einstimmung auf die WM in Altenberg, wo die Bahn ja auch technisch anspruchsvoll ist.“

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