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Photos: IBSF / Viesturs Lacis

Sigulda (RWH) Dritter Saison-Sieg, neunter Gesamtsieg und elfter EM-Titel – Weltmeister Martins Dukurs aus Lettland hat beim Finale zum BMW IBSF Weltcup 2019/2020 gewonnen, was es zu gewinnen gab.

Tausende heimische Fans sorgten in Sigulda (LAT) für eine begeisternde Kulisse für ihren Lokalmatadoren. Das Weltcup-Finale gewann Martins Dukurs nach zwei Rennläufen und Bahnrekord (49,94) letztlich mit 0,81 Sekunden Vorsprung vor seinem älteren Bruder Tomass, der mit Silber in der EM-Wertung für einen Doppel-Erfolg des lettischen Heim-Teams sorgte.

Mit dem Sieg sicherte sich Martins Dukurs mit 1665 Punkten gleichzeitig zum neunten Mal den Gesamtsieg im BMW IBSF Weltcup und seinen elften Titel bei der gleichzeitigen Wertung des Rennens als Europameisterschaft 2020.

Olympiasieger Sungbin Yun schloss die Weltcup-Saison mit Rang drei ab (1,06 Sekunden zurück). Junioren-Weltmeister Felix Keisinger (GER) fuhr im zweiten Lauf noch von Rang zehn auf Platz vier im Weltcup und zu EM-Bronze.

Den Startrekord in Sigulda (4,47 Sekunden) hält nun Zheng Yin aus China. Sein Weltcup-Debüt beendete der Athlet aus der Gastgebernation der Olympischen Winterspiele 2022 auf Platz zehn.

In der Gesamtwertung zum BMW IBSF Weltcup 2019/2020 belegte Weltcup-Titelverteidiger Alexander Tretiakov (RUS, 1603 Punkte) hinter Sieger Martins Dukurs Rang zwei. Sungbin Yun (KOR, 1581) wurde Gesamt-Dritter.

Weitere Informationen sowie die Resultate und das aktuelle Gesamt-Ranking gibt es auf ibsf.org. ©RWH2020

Stimmen

Martins Dukurs (LAT, 11 x Europameister, 9 x Weltcup-Gesamtsieger, 6 x Weltmeister)

„Dies war von Anfang der Saison an ein wichtiges Rennen für mich. Ich hatte hier in Sigulda ja nie wirklich viele Wettbewerbe. Vielen Dank an mein Team, meine Familie und die große Menge an Fans heute.“

Tomass Dukurs (LAT, Europameister 2017, Gesamtweltcup-Zweiter 2013, 2014, 2015)

„Wir haben unseren Heimvorteil genutzt und ich bin sehr zufrieden, wie gut es funktioniert hat. In Sachen
WM - wir haben jede Woche eine andere Bahn
und damit eine andere Geschichte. Aber natürlich gibt das Resultat heute Selbstvertrauen.

“Felix Keisinger (GER, EM-Dritter 2020, Junioren-Weltmeister 2019 und 2020)

„Das läuft bei mir in letzter Zeit immer so, dass der erste Lauf schlecht ist und ich mich im zweiten nach vorne fahre. Ich würd mich freuen, wenn ich mal zwei Läufe gut runter bekommen würde, bin aber natürlich total happy mit dem Ergebnis heute. Von Sigulda bin ich total überwältigt, Du hörst die Leute schreien, wenn Du die Bahn runter fährst, das macht so unglaublich viel Spaß!“

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