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Photos: IBSF / Viesturs Lacis

Jacqueline Lölling holt Weltcup-Gesamtsieg

Sigulda (RWH) Die Skeleton-Europameisterin 2020 heißt Elena Nikitina (RUS), der Gesamtsieg im BMW IBSF Weltcup 2019/2020 geht an Jacqueline Lölling.

Für die Athletinnen aus Europa ging es beim Weltcup-Finale in Sigulda (LAT) gleichzitig um die EM-Wertung. Als einzige ließ Weltcup-Siegerin und Europameisterin Elena Nikitina aus Russland bereits nach dem ersten Rennlauf kaum einen Zweifel an ihrem Sieg. Am Ende holte die Russin mit Startrekord (4,90 Sekunden) und Bahnrekord (51,85 Sekunden) ihren zweiten EM-Titel nach 2017.

Platz zwei und EM-Silber gingen überraschend in die Schweiz. Marina Gilardoni, Vierte nach dem ersten Lauf, egalisierte im zweiten Durchgang Nikitinas Bahnrekord und fuhr damit noch zwei Plätze nach vorn in die Medaillen. Nach Bronze 2016 war es die beste EM-Platzierung für die Schweizerin. Dritte wurde in Sigulda Janine Flock aus Österreich. Die Europameisterin von 2016 und 2019 hat damit bei jeder ihrer fünf EM-Teilnahmen seit 2016 eine Medaille gewonnen.

Mehr als spannend gestaltete sich beim Finale im Sigulda das Rennen um die letzten Punkte. Nach dem ersten Lauf lagen Lölling und Flock in Sigulda auf den Plätzen neun und zwei – in dieser Konstellation wären beide Athletinnen punktgleich an der Spitze der Gesamtwertung gewesen. Letztlich reichte der Olympia-Zweiten Jacqueline Lölling Platz acht in Sigulda, um mit 1632 Punkten zum dritten Mal nach 2017 und 2018 den großen Kristallkugel-Pokal zu gewinnen. Janine Flock (AUT, 1614 Punkte) wurde Gesamt-Zweite vor Elena Nikitina (RUS, 1595). Die Weltcup-Titelverteidigerin konnte mit ihrem Sieg noch Tina Hermann auf Rang vier verdrängen, da die Weltmeisterin im letzten Rennlauf stürzte und lediglich Platz 15 belegte.

Weitere Informationen sowie die Weltcup-Resultate und das aktuelle Gesamt-Ranking gibt es auf ibsf.org. ©RWH2020

Elena Nikitina (RUS, Europameisterin 2017 und 2020, Weltcup-Gesamtsiegerin 2019)

„Ich bin natürlich ganz happy heute. Auch für die WM gibt mir der Sieg noch mehr Selbstvertrauen. Aber die Bahn in Altenberg mag ich sowieso sehr gerne und ich freue mich drauf!“

Jacqueline Lölling (GER, Olympia-Zweite 2018, Weltmeisterin und Europameisterin 2017)

„So spannend hätte ich das für mich auch nicht gebraucht. Aber die Bahn in Sigulda und ich sind bis jetzt noch nicht wirklich Freunde geworden. Umso erleichterter bin ich, dass es auf den letzten noch zum Gesamtsieg gereicht hat.“

Marina Gilardoni (SUI, EM-Zweite 2020)

„Die Trainings waren schon recht gut und konstant. Aber nachdem ich hier in Sigulda letztes Jahr beim Weltcup gestürzt bin, war der erste Lauf eine mentale Belastung. Im zweiten war ich dann lockerer und hab versucht, die Fehler nicht mehr zu machen. Aber mit Solber bin ich mega überrascht.“

Janine Flock (AUT, Europameisterin 2016 und 2019, Weltcup-Gesamtsiegerin 2015)

„Ich bin etwas im Zweispalt. Ich weiß, dass ich besser fahren kann. Es war die ganze Saison so, dass wir hart arbeiten und ich es am Renntag nicht zusammen bringe. Das ärgert mich, auch wenn ich happy über die Medaille bin.“

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