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Photos: IBSF / Viesturs Lacis

Olympia-Zweite Kerstin Szymkowiak entzündete Skeleton-Leidenschaft bei ihrem Neffen

St. Moritz (RWH) Samuel Keiser (SUI) hat im Skeleton-Sport eine erfahrene Patin: Der 22-Jährige ist der Neffe von Kerstin Szymkowiak (GER). Die Olympia-Zweite von Vancouver 2010 ist mit einem Schweizer verheiratet. Von 2012 bis 2015 war die heute 43-Jährige Sportchefin bei Swiss Sliding und organisierte unter anderem Schnuppertage für Skeleton- und  Bob-Nachwuchs in St. Moritz. „Im Frühjahr 2014, zwei Jahre vor den Olympischen Jugendspielen von Lillehammer, war mein Neffe 15 Jahre alt. Höchste Zeit, um mit dem Skeleton anzufangen“, erzählt Kerstin Szymkowiak. „Samuel hatte auch nach der zweiten Fahrt in St. Moritz noch ein fettes Grinsen im Gesicht. Und wollte nach der zweiten Fahrt auch direkt ein drittes Mal. Die Flamme war entzündet, denke ich!“ Die angestrebte Qualifikation zu den Jugend-Winterspielen im Jahr 2016 verpasste Samuel Keiser knapp, blieb dem Sport aber trotzdem treu.

Unterstützung vom sportlichen Vorbild in der Familie gab es dabei natürlich weiterhin – sei es in Form von Motivation durch die viel bewunderte Olympia-Medaille und den einen oder anderen Tipp oder durch technischen Support mit spezieller Sport-Kleidung oder den Schlitten für Trainings-Sprints mit Zusatz-Gewicht. Apropos Kleidung: die Renn-Anzüge seiner Tante bescherten Samuel Keiser schon zu Beginn seiner Laufbahn Unterstützung der Horse-Shoe-Bar des früheren Bob-Piloten Martin Annen aus St. Moritz. „Der staunte damals nicht schlecht, als er den Namen seiner Bar bei einem ihm unbekannten Skeleton-Athleten in St. Moritz an sich vorbeifahren sah“, sagt Kerstin Szymkowiak. „Die Horse-Shoe-Bar war von 2008 bis 2010 einer meiner Sponsoren und Martin Annen wollte sofort wissen, wer denn mit meinem Rennanzug durch die Eiskanäle düst. Klar, dass Samuel seitdem auch auf seine Unterstützung zählen darf.“

Seinen ersten Startplatz im BMW IBSF Weltcup im Winter 2020/2021 verdiente sich der junge Athlet übrigens selbst: mit mehreren Top-Ten-Plätzen im IBSF-Europacup und Interkontinental-Cup kam Samuel Keiser in der Saison 2019/2020 als bester Schweizer auf Rang 38 im IBSF-Ranking. Aktuell stehen Rang 17 beim BMW IBSF Weltcup zum Saison-Auftakt in Sigulda (LAT) und Platz 18 bei der EM in Winterberg (GER) als bislang beste Saison-Ergebnisse in den Listen. In der Weltcup-Gesamtwertung liegt Samuel Keiser vor dem Heim-Weltcup am Freitag (15. Januar) in St. Moritz auf Rang 17. Und das weitere große Ziel ist klar: „Ich denke, er möchte so schnell wie möglich mit mir über das Erlebnis Olympische Winterspiele reden“, sagt Kerstin Szymkowiak. ©RWH2021

Photos: IBSF / Viesturs Lacis

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