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Frauen-Skeleton-Weltcup zeigt Erfolg von IBSF-Entwicklungsprogramm, Photos: IBSF / Viesturs Lacis

Athletinnen aus kleineren und aufstrebenden IBSF-Nationen bei BMW IBSF Weltcup und EM ganz vorn

St. Moritz (RWH) Mit dem ersten Weltcupsieg einer Australierin sowie dem ersten EM-Titel und Weltcup-Gesamtsieg für die Niederlande ging das Frauen-Skeleton-Rennen beim BMW IBSF Weltcup in St. Moritz in die Sport-Geschichtsbücher ein.

Dabei unterstreicht das Resultat auch den Erfolg des IBSF-Entwicklungsprogramms der letzten Jahre: Weltcup-Siegerin Jaclyn Narracott (AUS) sowie Europameisterin und Gesamtsiegerin Kimberley Bos (NED) kommen aus Nationen ohne eigenen Eiskanal und der damit verbundenen Trainings-Infrastruktur. Genau solche Nationen und deren Athletinnen und Athleten unterstützt das IBSF-Entwicklungsprogramm, dessen Budget über die beiden letzten Olympia-Zyklen von jährlich 150.000 Euro auf 530.000 Euro im Jahr stieg.  

Erfolgreich unterwegs im Olympia-Winter war auch Kim Meylemans aus Belgien. Die einzige Skeleton-Athletin ihres Landes im Weltcup feierte in Innsbruck (AUT) im November 2021 auf Rang drei den ersten Podestplatz für Belgien. Fünf ihrer sechs Rennen beendete die 25-Jährige in den Top Sechs.

Nicole Silveira aus Brasilien, eine weitere Athletin aus dem Kreis der sogenannten kleineren und aufstrebenden Nationen, gewann im Olympia-Winter die Gesamtwertung im IBSF-Nordamerika-Cup, zwei Rennen zum IBSF Interkontinentalcup und kam beim BMW IBSF Weltcup in Altenberg (GER) im Dezember 2021 erstmals in die Top Ten.

Alle vier Athletinnen haben für ihre Nationen eine  Quotenplatz für den Start bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking eingefahren. 

Knapp vier Wochen vor dem Olympia-Rennen der Skeleton-Athletinnen platzierten sich beim Weltcup-Finale in St. Moritz Athletinnen aus sieben Nationen – AUS, NED, CAN, AUT, ITA, USA, GER - in den Top Ten. So international ging es im Frauen-Skeleton über die gesamte Olympia-Saison zu: in vier der Rennen kamen sieben Nationen in die Top Ten, in vier weiteren sogar acht. Aufs Podium kamen stets Athletinnen aus drei verschiedenen Nationen.

Das IBSF-Entwicklungsprogramm mit Koordinator Manfred Maier unterstützt Nationen mit kleinen Teams von Athletinnen und Athleten in den IBSF-Disziplinen und ohne Top-Platzierungen. Um diesen Nationen bestmögliche Chancen zu bieten und den Bob und Skeleton weltweit zu fördern, beschäftigt der Internationale Bob & Skeleton Verband ein Team von Trainern und stellt Trainingszeiten sowie finanzielle Unterstützung bereit.

„Hierbei geht es uns zum einen darum, den Athleten und Athletinnen bestmögliche Trainingsbedingungen zu bieten und zum anderen, sie nachhaltig zu fördern, so dass sie das von uns übermittelte Wissen an nachfolgende Athleten weitergeben können.“, sagt IBSF Präsident Ivo Ferriani, „Zudem profitieren viele der Athleten vom IOC Solidaritätsprogramm, welches ihnen eine zusätzliche Unterstützung auf ihrem Weg zu Olympia gibt.“

Am ersten Event des Entwicklungs-Programms 2021/2022 in Lake Placid (USA) nahmen zehn Bob-Teams und vier Skeleton-Athlet*innen aus insgesamt zehn Nationen teil. Begleitet wurden die Athleten aus Australien, Brasilien, Kambodscha, Dänemark, Ghana, Liechtenstein, Malaysia, Puerto Rico, Trinidad & Tobago und Vietnam von den IBSF-Entwicklungstrainern Bryan Berghorn und Nick Vienneau sowie von Nicola Minichiello, der Koordinatorin des Nordamerika-Cups und des Interkontinental-Cups. ©RWH2022

IBSF | Development


Photos: IBSF/Viesturs Lacis

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